Aktualisiert 12.09.2012 14:03

Intimschmuck«Vajazzling» hat die Schweiz erreicht

«Es glänzt wie eine Discokugel und sieht süss aus»: Der US-Trend «Vajazzling» ist in der Schweiz angekommen. Eine erste Firma in Basel bietet den Intimschmuck an.

von
S. Marty

Funkelnde Herzen, glitzernde Namen, strahlende Liebesbotschaften: Strasssteine im Intimbereich haben die USA im Sturm erobert. Die US-Schauspielerin Jenniver Love Hewitt entdeckte den Schmuck als Methode gegen Liebeskummer. «Es glänzt wie eine Discokugel und sieht süss aus», schwärmte sie in einer Talkshow. Auch die Reality-Stars Kim Kardashian oder Snooky sind bekennende Fans.

Nun ist «Vajazzling»* auch in der Schweiz angekommen. In Basel wirbt das Franchise-Unternehmen Swiss Waxing damit. Caroline Heid von Swiss Waxing bestätigt, dass sie den Venushügel ihrer Kunden mit Steinen verschönert: «Vor allem an speziellen Anlässe wie Hochzeiten oder Jahrestagen wollen viele ihre Partner überraschen.» Es seien meistens Frauen, vereinzelt aber auch homosexuelle Männer, die sich für die Verschönerung des Intimbereichs interessieren.

Die Steine werden mit einem Kleber auf der am besten frisch gewachsten Haut befestigt und halten bis zu drei Tage. Vom Erfolg des US-Trends in der Schweiz ist die Kosmetikerin überzeugt: «Wir werden das Angebot erweitern und Vajazzling in etwa zwei bis drei Wochen auch in Luzern, Rapperswil und Zug anbieten.»

La mode du vajazzling

Obwohl der Intimschmuck laut dem Dermatologen des Universitätsspitals Zürich Ralph Braun gesundheitlich unproblematisch ist, sollte man sich zuvor über allergische Reaktionen informieren: «Weil die Hautschicht durch vorgängiges Waxing irritiert ist, kann es zu örtlichen Reizungen kommen.»

*Die Bezeichnung «Vejazzling» besteht aus den wörtern vagina, jewels und bedazzled (verzaubert)

Die Vajazzling-Pionierin Jenniver Love Hewitt (Video: YouTube/oldmansnots)

Das sagen die Golden Sisters dazu. (Video: YouTube)

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