Zu geringe Nachfrage – Valora lanciert Avec-Box aus Holz und verkleinert das Sortiment
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Zu geringe NachfrageValora lanciert Avec-Box aus Holz und verkleinert das Sortiment

Die Kiosk-Betreiberin lanciert eine neue Avec-Box, die aus Holz ist. Zudem gibt es nur noch 500 statt 1250 Artikel zu kaufen. Grund ist die geringe Nachfrage bei etlichen Artikeln.

von
Dominic Benz
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Die Avec-Box ist ab Ende Dezember kleiner und aus Holz. Sie wird ab dem 22. Dezember in Oberohringen bei Winterthur betrieben.

Die Avec-Box ist ab Ende Dezember kleiner und aus Holz. Sie wird ab dem 22. Dezember in Oberohringen bei Winterthur betrieben.

Valora
Die bisherige Box sieht aus wie ein Container und ist pink. Im Laden kann man rund um die Uhr einkaufen und via Self-Checkout zahlen.

Die bisherige Box sieht aus wie ein Container und ist pink. Im Laden kann man rund um die Uhr einkaufen und via Self-Checkout zahlen.

20 Min
Derzeit betreibt Valora Avec-Boxen in Arlesheim (BL) und Urdorf (ZH). Auch bei der deutschen Stadt Hamburg  betreibt das Unternehmen einen Laden nach dem Prinzip der Avec-Box.

Derzeit betreibt Valora Avec-Boxen in Arlesheim (BL) und Urdorf (ZH). Auch bei der deutschen Stadt Hamburg betreibt das Unternehmen einen Laden nach dem Prinzip der Avec-Box.

20 Min

Darum gehts

  • Valora stellt eine neue Avec-Box auf.

  • Sie ist nun aus Holz und etwas kleiner als das bisherige Format.

  • Statt 1250 gibt es nur noch 500 Artikel zu kaufen.

Valora eröffnet am 22. Dezember in Oberohringen bei Winterthur die nächste Self-Checkout-Box, die ohne Personal auskommt. Dabei handelt es sich um eine neuartige Box. Erstmals ist sie aus Holz, wie die Kiosk-Betreiberin mitteilt.

Die Avec-Box soll am Standort zwischen Wohn- und Industriegebiet wie ein Dorfladen mit Artikel für den täglichen Bedarf funktionieren. In solchen Standorten sieht Valora Potenzial für den weiteren Rollout ihrer kassenlosen Convenience-Lösung. Mit einer Grösse von 24 Quadratmetern ist die neue Holzbox etwas kleiner als das bisherige Format.

Rund um die Uhr einkaufen

Zudem hat Valora das Sortiment verkleinert: «Die Erfahrungen mit der bestehenden Avec-Box haben gezeigt, dass nicht alle der rund 1250 Artikel nachgefragt werden. Darum wurde das Sortiment auf rund 500 Artikel reduziert», teilt ein Sprecher auf Anfrage mit. Zudem wolle Valora die Box ästhetisch weiterentwickeln, damit sie noch mehr wie ein Laden ausschaue. «Ein Bau aus Holz ist auch nachhaltiger», ergänzt der Sprecher.

In der Box können Konsumentinnen und Konsumenten rund um die Uhr einkaufen. Bezahlt wird via Self-Checkout (siehe Box). Derzeit betreibt Valora ihre bisherige pinke Avec-Box in Arlesheim BL und Urdorf ZH. Auch bei der deutschen Stadt Hamburg betreibt das Unternehmen einen Laden nach dem Prinzip der Avec-Box.

Das Unternehmen hat im April 2019 als erstes in der Schweiz einen autonomen Convenience-Laden lanciert. Laut Valora sind solche Self-Checkout-Lösungen gefragt, weil sie dem Bedürfnis der Kunden nach Autonomie beim Einkaufen entsprechen. «Convenience beziehe sich beim Einkauf nicht nur auf das Sortiment, sondern auf das gesamte Einkaufserlebnis der Kunden», schreibt das Unternehmen.

So funktioniert die Avec-Box

In der Avec-Box können Kundinnen und Kunden von Montag bis Sonntag rund um die Uhr einkaufen. Angeboten wird ein Convenience-Sortiment mit Esswaren für unterwegs, Lebensmitteln für den täglichen Bedarf und dem Wichtigsten für den Haushalt. Zutritt, Einkauf und Bezahlung erfolgen über die Avec-App. Registrieren können sich Personen ab 16 Jahren. Nach erfolgreicher Registrierung gelangt der Kunde über das Scannen eines QR-Codes in den Store. Gewünschte Produkte werden dem persönlichen Warenkorb hinzugefügt. Am Schluss wird die Bezahlung in der App abgeschlossen.

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