Valverde behauptet sich am Dauphiné vorne
Aktualisiert

Valverde behauptet sich am Dauphiné vorne

In der Dauphiné-Rundfahrt überstand der Spanier Alejandro Valverde auch die Königsetappe unbeschadet.

Vor dem Schlusstag liegt der Australier Cadel Evans in der Gesamtwertung weiter 16 Sekunden zurück. Etappensieger wurde der Franzose David Moncoutié.

Die 157 km zwischen Briançon und St-François-Longchamp über die Pässe Galibier und Croix-de-Fer brachten keine Verschiebungen auf den ersten Plätzen. Evans versuchte zwar in der Schlusssteigung alles. Fast ein Dutzend Mal griff er an, doch die beiden Spanier Alberto Contador und Valverde hingen wie Kletten an seinem Hinterrad und liessen sich nicht überraschen. Ganz ausgestanden ist die Sache für Valverde allerdings noch nicht: Die letzte Etappe führt am Samstag nach Grenoble, und 26 km vor dem Ziel wartet noch eine Steigung der 1. Kategorie.

Ein gutes Rennen zeigte der Luzerner Mathias Frank. Der Innerschweizer reihte sich in einer 27-köpfigen Spitzengruppe ein, die sich früh vom Feld abgesetzt hatte, und in der Abfahrt vom Croix-de-Fer ging er zusammen mit dem Italiener Rinaldo Nocentini in die Offensive. 13 km vor dem Ziel, kurz nach Beginn der Schlusssteigung, schüttelte Frank seinen Begleiter ab, aber weitere drei Kilometer später wurde der mutig kämpfende 22-Jährige aus dem mit US-Lizenz fahrenden Schweizer BMC-Team vom Franzosen David Moncoutié an der Spitze abgelöst.

Derweil der bereits 34-jährige Moncoutié büsste Frank noch viele Ränge ein. Mit knapp sechs Minuten Rückstand wurde er schliesslich 26. Bester Schweizer war letztlich Franks Teamkollege Thomas Frei, der knapp drei Minuten zurück guter Zwölfter wurde. In der Gesamtwertung rückte der Oltner auf Rang 16 vor.

(si)

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