Aktualisiert 10.02.2011 18:38

Gentechnische Veränderungen

Vandalen verteuern Versuche

Wer unter freiem Himmel mit gentechnisch veränderten Pflanzen forschen möchte, muss mit hohen Zusatzkosten rechnen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen».

Kein Zugang für Aktivisten: Bewachte Forschungsfelder. (S. Zeller)

Kein Zugang für Aktivisten: Bewachte Forschungsfelder. (S. Zeller)

Die Freiland-Versuche müssen vor Vandalismus geschützt und überwacht werden. Auch darf sich der genveränderte Weizen nicht unkontrolliert verbreiten. Das kostet Geld. Wie viel, zeigt eine Studie von Forschern der ETH Zürich: Für jeden Franken, der für die Forschung an den Standorten in Reckenholz ZH und Pully VD ausgegeben wurde, fielen zusätzlich 1.26 Franken für die Sicherheit an – davon 78 Rappen für den Schutz vor Vandalismus. Die Experten raten, Forschungs­felder dauerhaft mit Stacheldraht und Überwachungskameras zu sichern. So fielen die Ausgaben nur einmal an: Nur das Wachpersonal müsste fortlaufend bezahlt werden. Insgesamt würden die Versuche aber deutlich günstiger.

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