Vandalen wollten Rambo spielen
Aktualisiert

Vandalen wollten Rambo spielen

Zwei Schweizer haben auf dem Familiengarten-Areal und auf dem Flugplatz in Emmen Anfang Jahr mit ihrem Vandalismus einen Schaden von rund 20 000 Franken angerichtet.

Motiv: Lust am Zerstören an. «Wir wollten einmal Rambo spielen», sagte ein Täter.

Ihren Zerstörungstrieb haben die beiden Männer in der Nacht auf den 5. Januar 2004 ausgelebt. In den Schrebergärten beschädigten sie Gartenhäuser, schlugen Scheiben ein, rissen Fahnenstangen aus und diverse Lampen ab.

Auf dem Flugfeld der Luftwaffe beschädigten sie eine Antenne für die Landung und diverse Anflugs- und Positionslichter. Ausserdem drangen sie in einen Keller ein und stahlen Lebensmittel.

Die Kantonspolizei konnte die beiden Männer laut Communiqué der Strafuntersuchungsbehörden vom Dienstag überführen. Sie sind 21 und 24 Jahre alt, arbeitslos und wohnen in Emmen. Zur Tatzeit waren sie alkoholisiert.

(sda)

Deine Meinung