Aktualisiert 22.03.2020 13:54

Egolzwil LUVandalen ziehen Stöpsel – 22 wertvolle Kois tot

Unbekannte Vandalen haben in Egolzwil (LU) gewütet und wertvolle Fische getötet. Nun sucht die Polizei Zeugen.

von
jab
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In der Nacht auf Freitag waren zwischen 22.30 Uhr und 8.30 Uhr unbekannte Täter auf dem Gelände der Event Location Mangerie in Egolzwil LU. Diese haben dort in der Mitte des Teiches «den Kunststoffrohrstöpsel gezogen und so das Wasser des Teiches abgelassen», teilte die Polizei mit.

In der Nacht auf Freitag waren zwischen 22.30 Uhr und 8.30 Uhr unbekannte Täter auf dem Gelände der Event Location Mangerie in Egolzwil LU. Diese haben dort in der Mitte des Teiches «den Kunststoffrohrstöpsel gezogen und so das Wasser des Teiches abgelassen», teilte die Polizei mit.

Luzerner Polizei
Dadurch verendeten ein Hecht, zwei Störe sowie 21 Koi Karpfen, teilte die Luzerner Polizei mit. Wie sich später im Gespräch mit der Mitinhaberin Madeleine Suter herausstellt, verendete einer der drei Kois im Nachhinein.

Dadurch verendeten ein Hecht, zwei Störe sowie 21 Koi Karpfen, teilte die Luzerner Polizei mit. Wie sich später im Gespräch mit der Mitinhaberin Madeleine Suter herausstellt, verendete einer der drei Kois im Nachhinein.

Luzerner Polizei
«Es ist sehr traurig», sagt Suter.

«Es ist sehr traurig», sagt Suter.

Luzerner Polizei

In der Nacht auf Freitag waren unbekannte Vandalen zwischen 22.30 Uhr und 8.30 Uhr beim Teich der Event Location Mangerie an der Baschimattstrasse in Egolzwil LU: Dort haben sie «den Kunststoffrohrstöpsel gezogen und so das Wasser des Teiches abgelassen», teilte die Luzerner Polizei am Freitag mit.

Ein Hecht, zwei Störe, sowie 21 Koi Karpfen sind wegen dieser mutwilligen Tat eingegangen. Überlebt haben nur gerade drei Kois. «Einer dieser Fische verendete im Nachhinein», sagt Madeleine Suter, Mitinhaberin der Mangerie auf Anfrage. Die beiden anderen Kois hätten überlebt.

Leidenschaft und Liebe

Der Vandalenakt geht Suter unter die Haut: «Es ist sehr traurig. Diese Tat lässt einem die Knie schlottern.» Die Fische gehören dem Mann ihrer Geschäftspartnerin Erika Hunkeler.

Dieser sei passionierter Sammler von Fischen und er habe die wertvollen Koi-Fische mit viel Leidenschaft und Liebe aufgezogen. Besonders für ihn sei dies ein schwerer Schlag. Suter: «Ich kann nicht verstehen, wie jemand etwas so Schönes mutwillig zerstören kann.»

Mehreren zehntausend Franken Sachschaden

Laut Suter sind Koi-Fische sehr wertvoll. Die Luzerner Polizei beziffert in ihrer Mitteilung den Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken. Die Polizei sucht Zeugen.

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