Vandalismus an der Herzbaracke

Aktualisiert

Vandalismus an der Herzbaracke

Federico Pfaffen, Direktor des schwimmenden Varietés Herzbaracke, kämpft gegen Vandalismus.

Sein am Bellevue angelegtes Schiff werde immer öfter beschädigt. «Jede zweite Nacht passiert etwas», klagt er. Die nächtliche Bewachung der Herzbaracke koste ihn monatlich 2000 Franken. Das Schiff werde mit Steinen beworfen, Plakate würden heruntergerissen, und die Seile, mit denen das Schiff befestigt sind, seien schon mehrmals durchgeschnitten worden. «Das hätte jeweils schlimm enden können», so Pfaffen.

Besonders schockiert ihn, dass immer wieder Rettungsringe aus den städtischen Kästen zur Herzbaracke geschwemmt werden. «Dass sogar diese lebensrettenden Ringe weggeworfen werden, ist symbolisch für den Zustand der Gesellschaft.» Die Politiker müssten diese Zeichen endlich ernst nehmen.

(lüs)

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