«Monte Grande»: Varelas geistiges Vermächtnis
Aktualisiert

«Monte Grande»Varelas geistiges Vermächtnis

Der Schweizer Filmemacher Franz Reichle drehte einen Dokumentarfilm über den 2001 verstorbenen chilenischen Neurobiologen Francisco Varela.

Monte Grande ist ein kleines chilenisches Dorf, in dem Varela aufwuchs und in das er bis zu seinem frühen Tod mit 54 Jahren immer wieder zurückkehrte. Francisco Varela war ein hochintelligenter Harvard-Absolvent, der sich seit seiner Kindheit mit folgender Frage auseinander setzte: Wie ist es möglich, aus Körper und Geist eine Einheit zu machen? Als berühmter Neurobiologe versuchte er eine Verbindung zwischen Geistlichem und Wissenschaftlichem herzustellen.

Franz Reichle («Das Wissen vom Heilen») gelang mit «Monte Grande» ein würdevolles, spannendes Porträt über Varela und dessen Ansichten, die zwar sehr komplex, aber dennoch äusserst weltnah erscheinen.

Benjamin Bögli

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