Aktualisiert 05.06.2014 12:22

Prozesskosten

Vasella hat seine Schuld bei der Juso beglichen

Fünf Tage zu spät hat Daniel Vasella über 22'000 Franken auf das Konto der Juso eingezahlt. Damit hat der ehemalige Novartis-CEO seine Prozessschulden beglichen.

Bis am vergangenen Freitag hätte der ehemalige Novartis-CEO Daniel Vasella seine Prozessschulden bei der Juso begleichen müssen. Fünf Tage später, am (gestrigen) Mittwoch, landeten die 22'640 Franken und 20 Rappen auf dem entsprechenden Konto.

Der Betrag setzt sich aus Gerichtskosten und Parteienentschädigungen zusammen, die Vasella aus seiner Niederlage vor dem Bundesgericht entstanden waren. Das höchste Gericht hatte eine Fotomontage mit Vasella als gerade noch tolerierbare Satire eingeschätzt. Es gab damit den Jungsozialistinnen und Jungsozialisten recht, die das Bild für die Kampagne für die 1:12-Initiative verwendet hatten.

Nach einer ungenutzt verstrichenen ersten Zahlungsfrist mahnte die Anwältin der Juso Vasella via dessen Anwalt am 22. Mai und erstreckte die Zahlungsfrist bis zum vergangenen Freitag. Am Sonntag berichtete die «Schweiz am Sonntag» über die versäumte Zahlung. Am Donnerstag teilte die Juso via Twitter mit, dass die Zahlung eingetroffen sei.

Juso-Zentralsekretär Dario Schai bestätigte die Meldung. Zugleich erklärte er, dass die Juso sich kulant zeige und von Vasella nun doch keinen Verzugszins verlangen würde. (sda)

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