Aktualisiert

Vater und Sohn heuerten Killer an

Vor dem Strafgericht Lugano hat gestern der Prozess gegen drei Komplizen im Fall des
brutalen Rachemords von Ponte Capriasca begonnen.

Den zwei Männern und einer Frau wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Sie sollen die Pläne des 33-jährigen mutmasslichen Drahtziehers gekannt haben, der in Bukarest in Haft ist. Dieser wollte drei Schweizer Grenzwächter bestrafen, die ihn schikaniert haben sollen. Als er zusammen mit einem Killer aus Tschetschenien bei einem von ihnen vorsprach, war nur die schwangere Ehefrau da, die der Tschetschene mit einem Messer tötete.

Vor Gericht stehen zwei Moldawier, Vater und Sohn (54 und 24), sowie die Ehefrau (27) des inhaftierten mutmasslichen Drahtziehers. Die Männer sollen den Killer angeheuert, die Frau ihre Wohnung

in Deutschland zur Verfügung gestellt haben. Sie distanzierte sich gestern von ihrem Mann. Am Montag will das Gericht in Bukarest den mutmasslichen Drahtzieher einvernehmen.

(Quelle: AP/SDA)

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