09.03.2019 12:26

6 Monate verschollen

Vater will Küblböck für tot erklären lassen

Ein halbes Jahr nach seinem Verschwinden, will Daniel Küblböcks Familie abschliessen. Der Sänger soll für tot erklärt werden.

von
bla
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Daniel Küblböck verschwand im September an Bord des Kreuzfahrtschiffes Aida Luna.

Daniel Küblböck verschwand im September an Bord des Kreuzfahrtschiffes Aida Luna.

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Es gebe Grund zur Annahme, dass er ins Wasser gesprungen sei, teilte das Kreuzfahrtschiff kurz danach mit.

Es gebe Grund zur Annahme, dass er ins Wasser gesprungen sei, teilte das Kreuzfahrtschiff kurz danach mit.

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Das Schiff, das von Hamburg nach New York unterwegs war, wurde vorzeitig gestoppt. (Archivbild)

Das Schiff, das von Hamburg nach New York unterwegs war, wurde vorzeitig gestoppt. (Archivbild)

Keystone/AP/Carsten Rehder

Noch immer ist unklar, was in der Nacht des 6. September 2018 an Bord der «Aida Luna» passiert ist. Videos zeigen, wie Daniel Küblböck (33) vom Aussendeck des Kreuzfahrtschiffs springt. Seihter gilt der ehemalige «DSDS»-Kandidat als verschollen.

Laut deutschem Verschollenheitsgesetz kann eine Person sechs Monate nach Verschwinden auf See offiziell für tot erklärt werden. Und genau das möchte der Vater des Entertainers tun. «Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss», sagt Günther Küblböck (54) zu Bild.de.

Gedenktafel, aber keine Trauerfeier

Auch das Erbe soll jetzt geregelt werden. Ein Vermögen sei nicht vorhanden, so der Vater. Wenn die Formalitäten erledigt seien, soll eine Gedenktafel für Daniel aufgestellt werden. Eine Trauerfeier ist nicht geplant.

Daniels Vater sprach schon kurz nach dessen Verschwinden im TV über seinen Sohn. Es sei ihm nicht gut gegangen. Auch jetzt ist Günther Küblböck überzeugt, dass sein Sohn nicht mehr leben wollte: «Daniel war nicht mehr er selbst. Er litt unter einer Psychose.»

Suizidgedanken? Hier finden Sie Hilfe

Beratung:

Dargebotene Hand, Tel. 143, (143.ch)

Angebot der Pro Juventute: Tel. 147, (147.ch)

Kirchen (Seelsorge.net)

Anlaufstellen für Suizid-Betroffene:

Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils (Nebelmeer.net);

Refugium – Geführte Selbsthilfegruppen für Hinterbliebene nach Suizid (Verein-refugium.ch);

Verein Regenbogen Schweiz (Verein-regenbogen.ch).

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