Aktualisiert 25.06.2009 12:54

RüstungVBS darf für 1,3 Milliarden einkaufen

Rund 1,3 Milliarden Franken sollen der Schweizer Armee nächstes Jahr unter anderem für Ersatzmaterial, Ausrüstung, die Munitionsbewirtschaftung und die Weiterverfolgung von Rüstungsvorhaben zur Verfügung stehen.

Der Bundesrat hat das VBS ermächtigt, die entsprechenden Verpflichtungskredite zu beantragen.

1,216 Milliarden Franken sind im Budget 2010 für den Verteidigungsbereich vorgesehen, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte.

Das sind 145 Millionen oder gut 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Das VBS begründet den Mehrbedarf mit dem hohen Bedarf in den materiellen Bereichen Führungsverbund und betriebswirtschaftliche Logistik sowie für die Sicherstellung der logistischen Leistungen am Armeematerial. Der grösste Kredit in der Höhe von 580 Millionen Franken umfasst die Beschaffung von Ersatzmaterial, die Instandhaltung sowie die technische und logistische Systembetreuung von Armee- und Spezialmaterial.

Für die Aufrechterhaltung der materiellen Einsatzbereitschaft der Armee einschliesslich der Ausbildung werden 360 Millionen Franken beantragt, für die Beschaffung von Ausbildungsmunition und die Bewirtschaftung der Munitionsvorräte 140 Millionen Franken. Schliesslich sollen rund 137 Millionen Franken in die Weiterführung von Rüstungsvorhaben fliessen.

Neben den Krediten im Verteidigungsbereich sind weitere drei Verpflichtungskredite in der Höhe von insgesamt 107 Millionen Franken für den Bevölkerungsschutz geplant. Sie sollen etwa für Alarmierungs- und Telematiksysteme sowie Zivilschutzmaterial eingesetzt werden. (dapd)

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