Basel/Liestal: VCS-Initiative für mehr Platz und Sicherheit
Aktualisiert

Basel/LiestalVCS-Initiative für mehr Platz und Sicherheit

Mit zwei neuen Initiativen will der VCS Velofahrer und Fussgänger begünstigen.

von
sup/lha
Sogenannter Mischverkehr an der Missionsstrasse.

Sogenannter Mischverkehr an der Missionsstrasse.

«Die Autos haben die Strassen zu stark erobert, jetzt muss etwas passieren», so Stephanie Fuchs, Geschäftsleiterin des VCS beider Basel. Mit der gestern in beiden Kantonen lancierten Volksinitiative «Strassen teilen – JA zum sicheren und hindernisfreien Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr» soll sich das ändern. Das Volksbegehren will für Fussgänger und Velos auf den Hauptverkehrsachsen mehr Platz und Sicherheit schaffen und den öffentlichen Verkehr an Lichtsignalanlagen konsequent bevorzugen. «Ein Beispiel ist der dichte Mischverkehr an der Missions- oder Burgfelderstrasse in Basel», so Fuchs.

Umweltfreundlichkeit steht im Vordergrund

Laut Regierungsrat Hans-Peter Wessels ist Basel schon jetzt eine der velofreundlichsten Städte. «Es ist aber unbestritten, dass die Velofreundlichkeit und -sicherheit noch verbessert werden kann», räumt er ein. Konkret sollten gemäss der Initiative die Trottoirs durchgängig und die Velostreifen konsequent und sicher gestaltet werden. Ausserdem solle der ÖV an Ampeln grundsätzlich eine grüne Welle bekommen. Laut Oliver Jacobi, Leiter des Baselbieter Tiefbauamts, ist die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs an Ampeln bereits Realität: «Trams und Busse sind mit entsprechenden Geräten ausgestattet.» Trotzdem will der VCS den Verkehr auch auf allen Kantonsstrassen in Baselland mit über 5000 Autos am Tag umweltfreundlicher gestalten.

Was halten Sie von der Strasseninitiative? Diskutieren Sie mit. (sup/lha/20 Minuten)

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