Aktualisiert 11.11.2004 22:37

Verärgerte Marktfahrer haben Petition lanciert

Am 23. November beginnt der Basler Weihnachtsmarkt. Wieder hagelt es Kritik von Marktfahrern.

Der Wirbel um das Büro Messen und Märkte der Basler Polizei reisst nicht ab: 188 Marktfahrer bewarben sich um einen Stand am Weihnachtsmarkt. 59 bekamen eine Absage, davon sieben

bisherige Teilnehmer. «Wir wollten wissen warum, bekamen aber keine Antwort», erzählt Marktfahrerin Evelyn Glaus. Nachdem ihr Rekurs unbeantwortet blieb, lancierten sie und ihr Mann eine Petition. Dabei kamen bisher 1350 Unterschriften zustande.

«Drei Rekurse von Marktfahrern sind noch hängig», bestätigt Polizeisprecher Klaus Mannhart. Die laute Kritik am Vergabesystem bezeichnet er jedoch als «Sturm im Wasserglas». «Die Kriterien sind klar: Die Stände müssen attraktiv und innovativ sein», so Mannhart.

Den Betroffenen habe man auch Alternativen aufgezeigt wie etwa den privaten Weihnachtsmarkt beim Café Spitz. «Diese sind aber zu wenig rentabel», meint Glaus. Das Ehepaar wird zwar an einem Zürcher Weihnachtsmarkt teilnehmen. Für die weitere Existenz ihres Geschäfts reicht das aber nicht.

Sabine Knosala

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