Knall in der Super League – Verband degradiert Schiedsrichter nach Skandal-Spiel St. Gallen gegen Servette
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Knall in der Super LeagueVerband degradiert Schiedsrichter nach Skandal-Spiel St. Gallen gegen Servette

Nach mehreren klaren Schiedsrichter-Fehlern greift die Kommission des Fussballverbandes jetzt durch. Schiedsrichter Luca Piccolo pfeift ab sofort nur noch eine Liga tiefer.

Dieses Foul vor dem St. Galler Siegestor lässt Schiedsrichter Piccolo durchgehen.

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Darum gehts

  • Nach mehreren Fehlentscheiden am vergangenen Wochenende greift die Schiedsrichter-Kommission durch.

  • Schiedsrichter Luca Piccolo wird vorerst keine weiteren Super-League-Spiele pfeifen.

  • Der Tessiner hatte sich beim Spiel St. Gallen gegen Servette zwei grobe Schnitzer geleistet.

Die zwei Fehlentscheide im Spiel zwischen St. Gallen und Servette (2:1) haben für Schiedsrichter Luca Piccolo (29) Konsequenzen. Der Tessiner wird bis auf Weiteres keine Spiele der Super League mehr pfeifen. Das erklärte Christophe Girard, Chef der Schweizer Schiedsrichterkommission, gegenüber dem «Blick». Piccolo soll in naher Zukunft vermehrt in der Challenge League eingesetzt werden.

Am vergangenen Wochenende verwehrte der Schiedsrichter Servette bei der Auswärts-Niederlage in St. Gallen einen klaren Penalty. Zudem liess er vor dem Siegestor der Ostschweizer ein klares Foul ungeahndet – trotz VAR-Konsultation.

Schiedsrichter-Chef Daniel Wermelinger hatte am Montag gegenüber 20 Minuten gleich drei klare Fehlentscheide des vergangenen Super-League-Spieltages eingestanden. Auch beim Spiel zwischen YB und Luzern versagte der VAR, als ein reguläres Tor der Berner wegen einer angeblichen Offside-Position annulliert worden war.

In dieser Szene hätte es Penalty für Servette geben müssen.

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(law)

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