Verbot auch bei Public Viewing
Aktualisiert

Verbot auch bei Public Viewing

Der FC St.Gallen und die St.Galler Stadtpolizei wollen konsequent gegen Fussball-Hooligans vorgehen. Die Stadion- und Rayonverbote, die seit Anfang Jahr über gewaltbereite Fans verhängt wurden, haben laut Polizei zu einer Beruhigung der Szene geführt.

So wird es künftig auch ein Rayonverbot für die AFG-Arena geben. Und: Im Hinblick auf die Euro08 werden Hooligans, die mit diesem Verbot belegt wurden, auch keinen Zugang zum Public-Viewing-Bereich auf dem Olma-Areal erhalten. Derzeit sind neun Personen von einem Rayonverbot betroffen. Dieses besteht für die Dauer eines Jahres. Mit Fronarbeit können sich die Problem-Fans jedoch vom Stadionverbot befreien. Die Stapo kosten die Fussballspiele des FCSG jährlich rund 750000 Franken brutto. Etwa die Hälfte davon erhält die Stadt vom Verein zurück.

(lun)

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