Verbreiterung des Felsenauvidadukts der A1 soll sistiert werden

Aktualisiert

Verbreiterung des Felsenauvidadukts der A1 soll sistiert werden

Auf die im Rahmen der Sanierung der 30-jährigen Autobahn A1 im Norden Berns geplante Verbreiterung des Felsenauviadukts soll vorerst verzichtet werden.

Dies beantragt der Kanton Bern in seiner Stellungnahme an das Departement Leuenberger. Der Bund hatte die Verbreiterung des 1,1 Kilometer langen Autobahnviadukts um beidseitig je zwei Meter aus Sicherheitsgründen verlangt.

Im Laufe der Bearbeitung des Projektes habe sich jetzt gezeigt, dass eine Verbreiterung des 30-jährigen Bauwerks insbesondere mit bau- und sicherheitstechnischen Risiken behaftet sein könnte, die bisher nicht in diesem Ausmass bekannt gewesen seien.

Projektverfasser und Experten sollen nun genauer abklären, ob, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen bautechnischen und finanziellen Konsequenzen eine Verbreiterung der statisch heiklen Konstruktion möglich wäre. Die Arbeiten zur Erneuerung der Stadttangente Nord sollen in den Jahren 2009 bis 2011 durchgeführt werden.

(dapd)

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