Aktualisiert 28.11.2016 09:47

BernVerdacht auf Betrug bei Stadtberner Wahlen

300 Stimmzettel mit der gleichen Unterschrift: Bei den Wahlen in Bern wurden Unregelmässigkeiten festgestellt. Die Stadt hat Strafanzeige eingereicht.

von
ct
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Der neue Berner Gemeinderat (von links nach rechts) im Rathaus in Bern: Reto Nause (CVP), Alec von Graffenried (GFL), Ursula Wyss (SP), Franziska Teuscher (GB) und Michael Aebersold (SP). (27. November 2016)

Der neue Berner Gemeinderat (von links nach rechts) im Rathaus in Bern: Reto Nause (CVP), Alec von Graffenried (GFL), Ursula Wyss (SP), Franziska Teuscher (GB) und Michael Aebersold (SP). (27. November 2016)

Keystone/Peter Schneider
Nahm das Resultat der Berner Stadtpräsidentenwahl mit Freude auf: Der ehemalige Nationalrat Alec von Graffenried. (27. November 2016)

Nahm das Resultat der Berner Stadtpräsidentenwahl mit Freude auf: Der ehemalige Nationalrat Alec von Graffenried. (27. November 2016)

Keystone/Peter Schneider
Die Berner Gemeinderätinnen Ursula Wyss von der SP (links) und Franziska Teuscher, Gruenes Buendnis, diskutieren im Rathaus. (27. November 2016)

Die Berner Gemeinderätinnen Ursula Wyss von der SP (links) und Franziska Teuscher, Gruenes Buendnis, diskutieren im Rathaus. (27. November 2016)

Keystone/Peter Schneider

Die Berner Stadtpräsidenten-Wahl hat keinen Sieger hervor gebracht. Keiner der Kandidaten erreichte das absolute Mehr. Es kommt deshalb am 15. Januar zu einem zweiten Wahlgang. Da Alexander Tschäppät Ende 2016 abtritt, wird Bern zwei Wochen lang ohne Stadtpräsident auskommen müssen.

Nun steigt die Spannung in Hinblick auf die Gemeinderatswahlen.

Wer wird neu im Gemeinderat sitzen? Absehbar ist, dass Ursula Wyss (SP) und Franziska Teuscher (GB) wiedergewählt werden dürften. Den dritten RGM-Sitz könnte Alec von Graffenried (GFL) oder Michael Aebersold (SP) holen.

Je nach Szenario könnte Rot-Grün-Mitte einen vierten Sitz dazu gewinnen. Dies ist die grosse Frage, die gegen 20 Uhr beantwortet wird. Wäre dies der Fall, müssten Alexandre Schmidt (FDP) oder Reto Nause (CVP) um ihren Sitz in der Exekutive zittern.

Etwa um 22 Uhr sollte zudem verkündet werden, welche 80 Köpfe das neue Stadtparlament bilden werden.

TeleBärn berichtet live vom Wahlsonntag:

​ (ct/20 Minuten/sda)

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