Aktualisiert 14.07.2012 16:26

Stallone-Sohn totVerdacht auf Überdosis

Sage Moonblood Stallone, der neben seinem Vater Sylvester in «Rocky V» gespielt hatte, ist in seinem Haus tot aufgefunden worden. Es wurden verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt.

von
dapd

US-Schauspieler Sylvester Stallone sei erschüttert über den Tod seines Sohns Sage, teilte PR-Agentin Michelle Bega am Freitag in einer Stellungnahme mit.

«Sein Mitgefühl und seine Gedanken gelten Sages Mutter Sasha.»

Kein Abschiedsbrief, aber verschreibungspflichtige Medikamente

Der 36-jährige Sage Stallone wurde am Freitag (Ortszeit) tot in seinem Haus in Kalifornien gefunden. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht, sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter. Es sei auch kein Abschiedsbrief gefunden worden. Die Polizei habe bei den Ermittlungen verschreibungspflichtige Medikamente entdeckt, erklärte Winter weiter. TMZ.com berichtet, Stallone sei an einer Pillenüberdosis gestorben. Eine Autopsie werde in den kommenden Tagen stattfinden, die toxikologischen Untersuchungen würden allerdings wohl mehrere Wochen dauern.

«Es war ein Unfall»

Der langjährige Anwalt von Sage Stallone sagte, eine Haushälterin habe seinen Mandanten am Freitagnachmittag gefunden. Freunde und Bekannte seien besorgt gewesen, weil sie in den vergangenen Tagen nichts von Stallone gehört hatten, sagte George Braunstein.

Sage Moonblood Stallone war der älteste von zwei Söhnen aus der ersten Ehe seines Vaters mit Sasha Czack. In den Filmen «Rocky V» und «Daylight» trat er an der Seite seines Vaters auf.

1996 gründete Stallone mit einem Partner das Unternehmen Grindhouse Releasing, das sich dem Vertrieb von sogenannten Exploitation-Filmen und B-Movies aus den 1970er und 1980er Jahren widmete. 2006 drehte er den Film «Vic», der auf dem Filmfestival in Palm Springs gezeigt wurde.

Stallone habe bald heiraten wollen und viele Anfragen für Filmprojekte gehabt, sagte Braunstein. «Er war ein Filmemacher mit Leib und Seele und hatte seine ganze Zukunft noch vor sich. Er war sehr enthusiastisch und positiv gestimmt», sagte der Anwalt. «Ich glaube, es war ein Unfall.» (dapd/sda)

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