Vergewaltigungs-Fall: Verdächtige müssen in Emmen zum DNA-Test

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Vergewaltigungs-FallVerdächtige müssen in Emmen zum DNA-Test

Nachdem eine junge Frau vom Velo gerissen und vergewaltigt wurde, hat die Polizei bei Verdächtigen DNA-Proben angeordnet.

von
qll
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Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

Auf diesem Weg wurde am 21. Juli 2015 eine Frau (26) vom Velo gerissen und vergewaltigt.

20 Minuten/gwa
Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

Vor der Brücke wurde das Opfer schwer verletzt.

20 Minuten/gwa
Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

Das Opfer bleibt nach der Tat querschnittsgelähmt.

20 Minuten/gwa

Auf den Vergewaltiger von Emmen wurde vor rund einer Woche ein Kopfgeld von rund 10'000 Franken ausgesetzt. Seither gingen mehr Hinweise ein. «Es wurden mehrere Personen gemeldet, deren Alibi wir überprüfen konnten. Bis jetzt hat sich daraus aber noch kein konkreter Tatverdacht ergeben», sagt Kurt Graf, Sprecher der Luzerner Kantonspolizei, zur «Neuen Luzerner Zeitung». Noch habe man aber nicht alle Hinweise abgeklärt. Angaben dazu, wie viele Personen bereits überprüft worden sind und wie viele Überprüfungen noch ausstehen, will Graf nicht machen.

Die junge Frau war am 21. Juli auf dem Heimweg, als sie von einem Unbekannten vom Velo gerissen und vergewaltigt wurde. Dabei wurde das Opfer so schwer verletzt, dass es querschnittgelähmt ist. Die Frau wird im Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil behandelt.

DNA-Probe wird bei allen Verdächtigen entnommen

Ein Mann, der ebenfalls von der Polizei überprüft wurde, wurde nicht nur befragt, sondern ihm wurde auch eine DNA-Probe abgenommen, wie er der «Neuen Luzerner Zeitung» sagt. Das Ergebnis werde er jedoch erst in zwei Wochen erhalten.

Dass diese Überprüfung für die betroffenen Personen unangenehm sein kann, weiss die Polizei: «Wir achten darauf, dass wir die Personen nicht am Arbeitsplatz aufsuchen. Auch fahren wir nicht mit beschrifteten Polizeiwagen vor und die Beamten sind in Zivil», sagt Graf zur Zeitung. Und er bestätigt: Eine DNA-Probe wird bei allen Verdächtigen entnommen.

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