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Nach VergewaltigungVerdächtiger an Wegweiser gekreuzigt

Nach einer Vergewaltigungsanzeige sollte ein 24-jähriger Mexikaner von der Polizei verhört werden. Aber dafür war es zu spät - jemand hatte das Gesetz in die eigenen Hände genommen.

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Als die Polizei zum Tatort kam, wird es ihnen den Atem verschlagen haben: Am Strassenschild hing – gekreuzigt - in etwa fünf Metern Höhe der leblose Körper eines jungen Mannes.

Als die Polizei zum Tatort kam, wird es ihnen den Atem verschlagen haben: Am Strassenschild hing – gekreuzigt - in etwa fünf Metern Höhe der leblose Körper eines jungen Mannes.

Am 3. September meldete sich eine Frau bei der Polizei von Contepec im mexikanischen Bundesstaat Michoacan. Als sie gegen 18 Uhr die Fabrik verliess, in der sie arbeitet, sei sie von einem Mann vergewaltigt worden, sagte sie. Der Täter habe sie mit einem Messer bedroht und sich brutal an ihr vergangen. Die Frau konnte ihren Peiniger identifizieren: Es handelte sich um den 24 Jahre alten Eladio Martínez Cruz. Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin eine Untersuchung ein.

Doch zu einer Befragung des Verdächtigen kam es nie: Vier Tage nach der Anzeige erhielt die Polizei einen anonymen Anruf. Dabei wurde der Fund einer Leiche an einer Strassenkreuzung östlich von Contepec gemeldet. Als die Behörden zum Tatort kamen, dürfte es ihnen den Atem verschlagen haben: Am Strassenschild hing – gekreuzigt - in etwa fünf Metern Höhe der leblose Körper eines jungen Mannes.

Der Täter wurde zum Opfer

Wie mexikanische Medien berichten, wies die Leiche starke Verletzungen auf. Der Penis des Opfers war abgetrennt und in seinen Mund gesteckt worden. Auf der Brust war ein Zettel mit zwei Eispickeln festgenagelt. Darauf stand: «Das wurde mir angetan, weil ich ein Vergewaltiger bin. Und dasselbe wird allen anderen Schwätzern passieren, die mit ihren verräterischen Fingern auf andere zeigen. Seid gewarnt, das ist kein Spiel!»

Die erste forensische Untersuchung ergab, dass es sich bei dem Toten um Eladio Martínez Cruz handelt. Die Polizei sucht nun nach seinem Mörder im Umfeld der Frau, die ihn wenige Tage zuvor angezeigt hatte.

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