Bootsdrama vom Bielersee: Verdächtiger soll Sehschwäche haben
Aktualisiert

Bootsdrama vom BielerseeVerdächtiger soll Sehschwäche haben

Im Zusammenhang mit dem Bootsdrama vom Bielersee sind neue Details ans Tageslicht gekommen. Laut Medienberichten sieht der Verdächtige schlecht und weilt zur Zeit in Österreich.

von
feb

Das Drama vom Bielersee, bei welchem vor einem Monat ein Motorboot ein Gummiboot rammte und Angela A. tötete, ist immer noch nicht aufgeklärt. Nun sind aber neue Details über den 74-jährigen Tatverdächtigen, der seine Unschuld bereits beteuerte, aufgetaucht.

Kurt H., laut «Sonntags-Blick» ein Geschäftspartner des 74-jährigen Unternehmers, sagte der Zeitung, sein Geschäftspartner habe eine Sehschwäche, er leide am grauen Star. Er habe im Geschäft zum Rechten sehen müssen, als sich der 74-Jährige die Augen operieren liess, so Kurt H. zum «Sonntags-Blick». Das Strassenverkehrsamt habe den 74-Jährigen aufgefordert, seine Sehschwäche zu korrigieren. Dieser fuhr weiter Auto und war mit seinem Boot auf dem Bielersee, als sich das Drama abspielte. Laut «Sonntags-Blick» liess sich der 74-Jährige zwei Tage nach dem Bootsunglück das erste Auge operieren, tags darauf das zweite. Geschehen sei es in Luzern, es sei ein ambulanter Eingriff gewesen. Die Zeitung spekuliert, ob es möglich ist, dass der Bootsführer Angela A. und ihren Freund Stephan F. nicht gesehen hat, obwohl sie winkten, weil er am grauen Star leidet.

Der Verdächtige selber kommentierte die neuen Details bisher nicht. In seiner Villa am Bielersee weilt er zur Zeit nicht. Ein Nachbar sagte dem «Sonntag» der Mann sei ins Ausland gefahren. Er gehe an eine Feier in Österreich, seine Schwiegermutter werde neunzig, so der Nachbar. Die Polizei nahm zu den jüngsten Entwicklungen ebenfalls keine Stellung.

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