Brief an Geri Müller: Verdächtiges Pulver ist ungefährlich

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Brief an Geri MüllerVerdächtiges Pulver ist ungefährlich

Die Aargauer Polizei konnte Entwarnung geben: Vom Pulver, welches in einem Couvert an Geri Müller geschickt wurde, ging keine Gefahr aus.

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Geri Müllers Anwalt reichte am 14. Dezember Anzeige gegen Patrik Müller, Chefredaktor der Zeitung «Schweiz am Sonntag» ein.

Geri Müllers Anwalt reichte am 14. Dezember Anzeige gegen Patrik Müller, Chefredaktor der Zeitung «Schweiz am Sonntag» ein.

Keystone/urs Jaudas
Zuvor teilte er mit, dass er aus dem Verwaltungsrat der Stadtcasino Baden AG zurücktreten wird.

Zuvor teilte er mit, dass er aus dem Verwaltungsrat der Stadtcasino Baden AG zurücktreten wird.

Keystone/Anthony Anex
Geri Müller gab am 9. November bekannt, dass er nicht mehr zu Nationalratswahl antreten wird.

Geri Müller gab am 9. November bekannt, dass er nicht mehr zu Nationalratswahl antreten wird.

Keystone/Samuel Truempy

Das Pulver, das der Badener Stadtammann und Grünen-Nationalrat Geri Müller am Mittwoch mit einem Couvert zugeschickt bekam, ist harmlos. Das hat eine Laborauswertung ergeben.

Die Polizei sei von der Fachstelle des Amtes für Verbraucherschutz des Kantons Aargau über die Laborauswertung kurz vor Mittag ins Bild gesetzt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Vom Pulver gehe keine Gefahr für die Gesundheit von Menschen aus. Um welche Substanz es sich handelt, steht noch nicht fest.

Noch am Anfang stehen die Ermittlungen der Polizei betreffend des Absenders. Die kriminaltechnische Abklärung sei am Anlaufen, sagte Roland Pfister von der Kantonspolizei auf Anfrage. Man werde den Brief nun öffnen und ihn auf Fingerabdrücke oder DNA-Spuren untersuchen.

Hohes Sicherheitsaufgebot

Der Brief mit dem weissen Pulver lag am Mittwochmorgen in der Post des Stadthauses und war an Stadtammann Geri Müller adressiert. Als eine Angestellte den Brief in der Hand hielt, rieselte das Pulver heraus. Sofort wurde ein grosses Sicherheitsdispositiv auf die Beine gestellt. Dazu wurden Polizei, Feuerwehr und Spezialisten aufgeboten. Das entsprechende Zimmer im Stadthaus wurde abgesperrt.

Geri Müller ist erst seit Anfang dieser Woche wieder richtig im Amt, nachdem ihn der Stadtrat Baden im Zuge der «Nackt-Selfie«-Affäre vorübergehend von den meisten Aufgaben entbunden hatte. (sda)

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