Datensicherheit: Verdoppelung der IT-Polizisten beim fedpol

Aktualisiert

DatensicherheitVerdoppelung der IT-Polizisten beim fedpol

Das Bundesamt für Polizei (fedpol) kann zur Verbrechensbekämpfung sein Team an Informatikspezialisten ausbauen.

Derzeit hat die Bundeskriminalpolizei elf IT-Ermittler. Diese sind in Verfahren wegen Organisierter Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, Terrorismus und Terrorismus-Finanzierung zuständig für die Sicherstellung, Aufbereitung und Auswertung elektronischer Daten und digital geführter Kommunikation. Der Bundesrat hat nun elf neue IT-Ermittler-Stellen für die Bundeskriminalpolizei bewilligt.

Nötig geworden ist der Stellenausbau, weil die zu bearbeitende elektronische Datenmenge seit einigen Jahren massiv ansteigt. Bei Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität, der Wirtschaftskriminalität und des Terrorismus, die die Bundeskriminalpolizei im Auftrag der Bundesanwaltschaft durchführt, wird laut EJPD in der Regel umfangreiches elektronisches Datenmaterial polizeilich sichergestellt, aufbereitet und ausgewertet. So seien im letzten Jahr 43 Terabyte Daten erhoben worden, während es 2006 noch etwa acht Terabyte gewesen seien, was aber bereits einem Papierberg von 83 Kilometern Höhe entspreche. Die zusätzlichen Spezialisten werden ab 2010 eingesetzt, womit sich die Zahl der IT-Ermittler bei der Bundeskriminalpolizei auf 22 verdoppelt.

Quelle: SDA/AP

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