#NetzPigCock: Verein lanciert Anzeigengenerator für Dick-Pics
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#NetzPigCockVerein lanciert Anzeigengenerator für Dick-Pics

Laut #NetzCourage erhält jede zweite Frau in der Schweiz ungefragt nervige Penisbilder auf ihr Handy. Der Verein hat nun einen Generator online gestellt, der solche Fälle in 60 Sekunden zur Anzeige bringen soll.

von
Marcel Urech
Wer ungewollte Bilder bekommt, kann dies neu in kürzester Zeit anzeigen.

Wer ungewollte Bilder bekommt, kann dies neu in kürzester Zeit anzeigen.

20min/Tobias Bolzern

Darum gehts

  • Dick-Pics sind für viele eine Plage.

  • Nun gibt es ein Online-Tool, um die Absender zur Anzeige zu bringen.

  • Das dauert laut dem Verein #NetzCourage nur 60 Sekunden.

Der Verein #NetzCourage will es für Opfer von Dick-Pics einfacher machen, die Absender solcher Mitteilungen zur Anzeige zu bringen. Er hat dafür den Anzeigengenerator netzpigcock.ch im Netz aufgeschaltet. Mit diesem Tool soll es möglich sein, innerhalb von 60 Sekunden eine Anzeige zu machen.

Laut #NetzCourage erhält in der Schweiz jede zweite Frau ungewollt Bilder von männlichen Geschlechtsteilen. «Das irritiert, lähmt, hemmt, triggert und führt oftmals dazu, dass sich Betroffene aus den sozialen Medien zurückziehen oder sich stark einschränken», schreibt der Verein in einer Mitteilung.

Gang auf Polizeiposten entfällt

Nach der Eingabe der nötigen Angaben generiert netzpigcock.ch ein vorfrankiertes PDF. Das Penisbild müsse man so nicht mehr ausdrucken. Auch ein Gang auf den Polizeiposten, um «ein stündiges Protokoll anzufertigen», sei nicht mehr nötig.

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