Shariando.com: Vereine profitieren vom Online-Shopping
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Shariando.comVereine profitieren vom Online-Shopping

Shariando bietet kostenlosen Zugriff auf mehr als 100 Schweizer Online-Shops. Wer über die Plattform einkauft, kann Geld sparen und gleichzeitig die Freiwilligenarbeit unterstützen.

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dsc
Shariando will die Freiwillligenarbeit unterstützen.

Shariando will die Freiwillligenarbeit unterstützen.

Schweizer Vereine leisten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unbezahlbare Arbeit. Diese Freiwilligenarbeit will shariando.com mit einem ungewöhnlichen Geschäftsmodell unterstützen. Die im Sommer lancierte Online-Plattform vermittelt den Zugang zu zahlreichen Online-Shops. Die Produkte werden den Shariando-Mitgliedern zu besseren Konditionen angeboten. Profitieren können alle registrierten Nutzer - erforderlich ist lediglich eine E-Mail-Adresse.

Ob Unterhaltungselektronik, Mode oder Katzenfutter: Aktuell können die Shariando-Nutzer aus über einer Million Produkten von mehr als 100 Online-Shops auswählen – darunter sind bekannte Namen wie Ackermann, Ebookers.ch, Brack.ch, books.ch, LeShop.ch oder Weltbild zu finden. Shariando registriert die bei den Shops getätigten Umsätze und schreibt den Nutzern Provisionen, sogenannte Cashbacks, gut.

Jeder Verein kann mitmachen

Die Cashbacks kann man sich ab einem Betrag von 10 Franken aufs Bankkonto oder den PayPal-Account auszahlen lassen. Der Grossteil der Provisionen fliesst aber nicht nur an die Nutzer zurück, sondern geht auch an ehrenamtliche Organisationen.

Bisher hatten die Nutzer die Möglichkeit, ihr Shariando-Konto einem nationalen Berufs- oder Freizeitverband zuzuordnen. Dieser profitiert dann zusätzlich bei jedem Einkauf. Neu kann jeder Schweizer Verein mitmachen. Es können sich alle lokalen und regionalen Vereine, NGOs und anderen Gruppierungen selbstständig registrieren. Der User verdient nicht nur Geld für sich selber, sondern kann gleichzeitig Gutes tun, wie die Plattform-Betreiber betonen.

«Faires Geschäftsmodell»

Hinter Shariando steht die Verbandspool AG, mit Sitz in der Ostschweiz. Initiant ist der HSG-Student Samuel Steiner, der die Plattform mit dem ehemaligen HSG-Absolventen Willy Graf betreibt. Ziel sei es, die wertvolle Freiwilligenarbeit in der Schweiz zu unterstützen. Der Spendenfranken sitze nicht mehr so locker wie auch schon, erklärt Steiner gegenüber 20 Minuten Online. Diesem Problem könne man dank Shariando eine echte Alternative gegenüberstellen. Der 24-Jährige ist selber als Abteilungsleiter einer Pfadi engagiert. Das faire Geschäftsmodell des Teilens sei gleichermassen Philosophie und Wettbewerbsvorteil des Unternehmens.

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