Biath: Verfolgung wegen Sturms abgebrochen
Aktualisiert

BiathVerfolgung wegen Sturms abgebrochen

Das Verfolgungsrennen der Biathletinnen in Östersund (Sd) ist am Sonntag wegen eines Sturms abgebrochen worden.

Weil die Bedingungen im Laufe des Wettkampfes irregulär wurden, stoppte die Jury nach längerem Zögern während des ersten Stehendschiessens das Rennen.

Bei böigem und kaum zu beherrschendem Wind, der teilweise sturmartig ins Stadion und den Schiessstand fegte, glich es einer Lotterie, halbwegs gute Bedingungen zu erwischen. Der Wind war so stark, dass Maschinen auf dem Östersunder Flughafen nicht starten durften. Das Rennen hätte eigentlich gar nicht gestartet werden dürfen, denn von Beginn an war klar, dass kein fairer Wettkampf möglich sein würde. Die Loipe in der Strafrunde gleich einem Ameisenhaufen. Selina Gasparin beispielsweise gelang in den zehn Schüssen liegend bloss ein Treffer - sie war nicht die Einzige.

Bereits das Einzelrennen der Frauen am Mittwoch war wegen eines Unwetters abgesagt und um einen Tag verschoben worden. (si)

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