Publiziert

Corona im KopfVergangene Pandemien zeigen dir, wie du die aktuelle meistern kannst

Nicht nur nach vorne schauen, ist eine gute Idee. In der Corona-Krise hilft auch der Blick zurück – auf frühere Pandemien. Chefarzt Paul Hoff verrät, welche Lehren er daraus für die Corona-Pandemie zieht.

1 / 10
Das Coronavirus ist nicht der erste Erreger, der eine Pandemie verursacht hat. 

Das Coronavirus ist nicht der erste Erreger, der eine Pandemie verursacht hat.

Getty Images
Solche Krankheitswellen begleiten die Menschheit seit je, sagt Paul Hoff, Chefarzt und stellvertretender Klinikdirektor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Er empfiehlt, einen Blick darauf zu werfen, wie die Betroffenen von unter anderen …

Solche Krankheitswellen begleiten die Menschheit seit je, sagt Paul Hoff, Chefarzt und stellvertretender Klinikdirektor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Er empfiehlt, einen Blick darauf zu werfen, wie die Betroffenen von unter anderen …

PUK
… Pest, … (Im Bild: Kupferstich von «Doktor Schnabel von Rom», einem Arzt in typischer Schutzkleidung gegen die Pest, 1656)

… Pest, … (Im Bild: Kupferstich von «Doktor Schnabel von Rom», einem Arzt in typischer Schutzkleidung gegen die Pest, 1656)

Die Corona-Pandemie zieht sich in die Länge. Das macht uns allen zu schaffen. Wir sind aber nicht die Ersten, die es trifft. Solche Krankheitswellen begleiten die Menschheit seit je. Pest im Mittelalter, Spanische Grippe 1918–1920, Sars 2003/2004 und Schweinegrippe 2009/2010: Sie alle lösten Verunsicherung und Ängste aus. Aber kann man aus der Geschichte wirklich Lehren für heute ziehen? Ich denke ja: Am wirkungsvollsten schützten sich Menschen schon immer vor den körperlichen und psychischen Gefahren einer Pandemie, wenn sie die folgenden Punkte beachteten. Mache es ihnen nach!

Stelle dich dem Problem

Verleugne es und dramatisiere es nicht, sondern erkenne es schlicht als vorhanden an.

Passe auf dich auf

Schütze dich konsequent, wo es möglich ist.

Halte dich an die Massnahmen

Mache dir bewusst, dass wir als Einzelne und als Gesellschaft der Situation nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern etwas tun können. So können wir unser Verhalten der Situation anpassen: etwa Maske tragen, Kontakte reduzieren und sich bei Symptomen testen lassen.

Sei stark

Sollte die Belastung doch einmal zu gross werden, hole dir kompetente Hilfe. Denn: Sich helfen zu lassen, ist ein Zeichen persönlicher Stärke, nicht Schwäche.

Hast du oder jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.