Aktualisiert 06.12.2014 01:38

Vorwürfe gegen Sitcom-Star

«Vergewaltiger» auf Cosbys Stern gekritzelt

Vandalen beschmierten Bill Cosbys Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Der Sitcom-Star wird von mehreren Frauen der Vergewaltigung beschuldigt.

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Der unter Missbrauchsverdacht stehende US-Komiker Bill Cosby wird seine Freiheitsmedaille des Präsidenten nicht aberkannt. Dies hat Präsident Barack Obama mitgeteilt.

Der unter Missbrauchsverdacht stehende US-Komiker Bill Cosby wird seine Freiheitsmedaille des Präsidenten nicht aberkannt. Dies hat Präsident Barack Obama mitgeteilt.

Keystone/Evan Vucci
Am 5. Dezember verunstalteten Unbekannte den Stern von Bill Cosby.

Am 5. Dezember verunstalteten Unbekannte den Stern von Bill Cosby.

Keystone/AP/Nick ut
Mehrere Frauen werfen Bill Cosby vor, er habe sie sexuell missbraucht.

Mehrere Frauen werfen Bill Cosby vor, er habe sie sexuell missbraucht.

Keystone/AP/Victoria Will

Nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Bill Cosby ist der 37 Jahre alte Stern des US-Komikers auf dem weltberühmten Hollywood Walk of Fame verunstaltet worden. Unbekannte kritzelten insgesamt dreimal das Wort «Vergewaltiger» darüber, wie der Fernsehsender KRIV Fox 26 aufgrund eines ihm zugespielten Fotos am Freitag berichtete.

Eine Putzkolonne scheuerte den Stern am Freitag wieder sauber, wie die Handelskammer Hollywood mitteilte, die die Interessen örtlicher Geschäftsleute vertritt.

Von über einem Dutzend Frauen beschuldigt

Der Stern war zu Ehren Cosbys 1977 in den Hollywood Boulevard eingelassen worden. Er befindet sich nahe der lebhaften Kreuzung zwischen dem Boulevard und der North Highland Avenue.

Cosby wird von mehr als einem Dutzend Frauen beschuldigt, sie unter Drogen gesetzt und dann sexuell missbraucht zu haben. Eine Anklage gegen ihn gibt es bisher nicht.

Hollywoods Handelskammer teilte mit, die Sterne seien angedacht, um die positive Errungenschaften der Stars zu feiern. «Wenn Leute unzufrieden mit einem der Geehrten sind, hoffen wir, dass sie ihre Wut in anderer Weise als im mutwilligen Beschädigen von Sehenswürdigkeiten des Staates Kalifornien zeigen», hiess es in einer Erklärung der Kammer. (sda)

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