Kriminalgericht Luzern - Vergewaltiger muss 3 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis
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Kriminalgericht LuzernVergewaltiger muss 3 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis

Mehrfach vergewaltigte ein Mann aus dem Kanton Luzern seine Ehefrau und fesselte sie dazu auch. Das Kriminalgericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe.

von
Gianni Walther
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Unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung musste sich ein heute 46-Jähriger vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten.

Unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung musste sich ein heute 46-Jähriger vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten.

Luzerner Gerichte
Der Mann hatte etwa seine Ehefrau vergewaltigt.

Der Mann hatte etwa seine Ehefrau vergewaltigt.

Gerichte Luzern
Bei den Taten hatte er seine Frau auch mehrfach gefesselt und gewürgt.

Bei den Taten hatte er seine Frau auch mehrfach gefesselt und gewürgt.

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Darum gehts

  • Das Luzerner Kriminalgericht verurteilte einen Mann (46) – unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung und mehrfacher sexueller Nötigung.

  • Der Mann hatte etwa seine Ehefrau gefesselt und vergewaltigt.

  • Dafür erhält der Mann eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten.

Ein Mann aus dem Kanton Luzern ist vom Luzerner Kriminalgericht zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden: Er muss für drei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Zwischen 2013 und 2017 hatte der heute 46-jährige Mann seine Ehefrau mehrfach vergewaltigt. Seit 2017 hatte der Verurteilte die Ehefrau auch gefesselt mit einer «Schnur, um diese zum Widerstand unfähig zu machen und gegen deren Willen den Geschlechtsverkehr zu vollziehen», wie es im Urteil des Kriminalgerichts heisst.

Gefesselt hatte der Sexualstraftäter seine Frau mehrmals wöchentlich. Dadurch seien bei der Partnerin auch «massive Fesselungsspuren am Handgelenk» entstanden. Seit dem Herbst 2017 hatte der Verurteilte die Ehefrau bei seinen Taten auch gewürgt und zu Oralverkehr gezwungen. Auch ein Vibrator sei bei den Vergehen zum Einsatz gekommen.

Mann schlug Ehefrau regelmässig

Der Mann hatte sich damit der mehrfachen Vergewaltigung und der mehrfachen sexuellen Nötigung schuldig gemacht, wofür ihn das Kriminalgericht schuldig gesprochen hat. Weiter wurde der 46-Jährige auch wegen mehrfacher Körperverletzung verurteilt: So hatte der Mann seine Ehefrau seit 2015 auch regelmässig mit der Faust geschlagen. Zu Beginn sei dies «ein bis zwei Mal monatlich» passiert, später sei es wöchentlich zu Faustschlägen gekommen, hält das Kriminalgericht fest. Dadurch habe die Frau mehrmals Hämatome im Gesicht und an den Armen erlitten.

Auch wegen Pornografie wurde der Mann schuldig gesprochen, weil er auf seinem Telefon eine Aufnahme mit verbotenem pornografischem Material gespeichert hatte. In weiteren Fällen wurde der Mann jedoch vom Vorwurf der mehrfachen Pornografie freigesprochen.

Neben der Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten hat das Kriminalgericht den Mann zu einer bedingten Geldstrafe von insgesamt 500 Franken verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

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