Vergewaltigt vom Beutelsäuger: ein Notruf mit Folgen
Aktualisiert

Vergewaltigt vom Beutelsäuger: ein Notruf mit Folgen

Einen bizarren Scherz hat sich ein Neuseeländer erlaubt: Er rief die Polizei an und behauptete, er würde von einem Wombat-Beutelsäuger vergewaltigt. Der Richter fand's nicht lustig…

Es geschah bereits am 11. Februar: Der Anrufer bei der Polizei im neuseeländischen Bezirk Nelson rief um Hilfe, weil er von einem Wombat vergewaltigt würde. Wombats kommen auf der Insel gar nicht vor, sondern sind in Australien beheimatet. Die Beutelsäuger graben Höhlen, fressen Pflanzen und sind äusserst harmlose Tiere. Kurz darauf meldete sich der Anrufer erneut bei den Behörden und teilte mit, die Polizisten bräuchten nicht mehr anzurücken. «Es geht mir nun sehr gut, ausser dass ich jetzt Australisch spreche.»

Der Spassvogel wurde natürlich schnell gefunden: Für seinen durchgeknallten Scherz muss Arthur Cradock büssen. Der 48-Jährige wurde zu 75 Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert, berichtet «The Nelson Mail». Der Staatsanwalt argumentierte, Alkohol hätte im Leben von Cradock eine grosse Rolle gespielt, während dessen Verteidiger darauf bestand, sein Mandat sei während des Anrufes nüchtern gewesen. Aus der Ferne tendiert man dazu, dem Anklagevertreter zu glauben…

(phi)

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