17.10.2020 11:24

RusslandVergifteter Hund wird lebendig begraben und flieht aus eigenem Grab

In Russland wurde ein Hund zuerst vergiftet und dann bei lebendigem Leibe begraben. Mit letzter Kraft konnte er fliehen.

von
Bianca Lüthy
Dieser Schäferhund befreite sich, nachdem ihn seine Besitzer lebendig begraben hatten. 

Dieser Schäferhund befreite sich, nachdem ihn seine Besitzer lebendig begraben hatten.

Progorod Uchta

Was diesem Schäferhund in Westrussland widerfahren ist, rührt nicht nur Tierfreunde zu Tränen. Der Hund wurde zuerst vergiftet und anschliessend lebendig begraben. Irgendwie schaffte er es aber, sich auszugraben und aus seinem Grab zu fliehen.

Dann irrte er auf einer Landstrasse herum, wie «Daily Star» berichtet. Er war aber so geschwächt, dass er nicht mehr weiter kam. Dort entdeckte ihn die 39-Jährige Olga Lysteva im strömenden Regen am Strassenrand. Sie fuhr zuerst einige Kilometer weiter, konnte jedoch nicht aufhören, an ihn zu denken und kehrte schliesslich um, um ihn zu retten.

Rettung in letzter Sekunde

Als sie bei ihm ankam, lag der Schäferhund nass und erschöpft am Strassenrand. Die Russin hob ihn auf und brachte ihn auf dem Rücksitz ihres Autos zu einer Hunde-Rettungs-Station, die 160 Kilometer entfernt liegt.

Über Online-Aufrufe konnten die Besitzer ausfindig gemacht werden. Sie hatten dem siebenjährigen Hund ein Medikament injiziert, das ihn töten sollte. An der Einstichstelle war das Fell abrasiert. Sie behaupteten, das Tier hätte eingeschläfert werden müssen. Medizinische Untersuchungen ergaben allerdings, dass er bei bester Gesundheit war – er war lediglich leicht unterernährt. Inzwischen soll der Hund namens Kiryusha ein neues, liebevolles Zuhause gefunden haben.

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45 Kommentare
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Pompa dur

17.10.2020, 15:08

Dabei hat der Hund noch Glück gehabt. Es hätte ja sein können, dass Wladimir ihm eine Tasse Tee anbietet

Rösli Tell dazu

17.10.2020, 14:57

Wenn all diese tierliebenden Menschen nicht wären, wären auch diese Hunde nicht........

Lily

17.10.2020, 14:44

Solange es Menschen gibt, bei denen Tiere einen geringer Wert als Menschen haben, wird es immer Tierleid geben.