Aktualisiert 02.09.2015 07:14

Rekordpreis

Vergrabene Atari-Games für 100'000 Fr verkauft

In den 1980er-Jahren wurden Hunderte «E.T.»-Spiele in der Wüste verscharrt. Nach dem Fund Anfang 2014 wurden sie nun verkauft – zu einem Rekordpreis.

von
tob
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Microsoft hat Ende 2014 bewiesen, dass es sich bei den vergrabenen Kopien des Atari-Spiels «E.T. - The Extra-Terrestrial» um keinen Mythos handelt: Der Filmemacher Zak Penn zeigt eine Spiele-Cartridge, die bei den Ausgrabungen gefunden wurde.

Microsoft hat Ende 2014 bewiesen, dass es sich bei den vergrabenen Kopien des Atari-Spiels «E.T. - The Extra-Terrestrial» um keinen Mythos handelt: Der Filmemacher Zak Penn zeigt eine Spiele-Cartridge, die bei den Ausgrabungen gefunden wurde.

Keystone/AP/Juan Carlos Llorca
Der Legende zufolge verbuddelte Atari in den 80er-Jahren Millionen Kopien des Flop-Spiels «E.T. - The Extra-Terrestrial» in der Wüste von New Mexico. Bei der Ausgrabung wurden die Spiele nun wiedergefunden.

Der Legende zufolge verbuddelte Atari in den 80er-Jahren Millionen Kopien des Flop-Spiels «E.T. - The Extra-Terrestrial» in der Wüste von New Mexico. Bei der Ausgrabung wurden die Spiele nun wiedergefunden.

Keystone/AP/Juan Carlos Llorca
Insgesamt wurden 881 Spiele bei den Ausgrabungen gefunden.

Insgesamt wurden 881 Spiele bei den Ausgrabungen gefunden.

Keystone/AP/Juan Carlos Llorca

Das Spiel «E.T. – The Extra-Terrestrial» für Atari war so schlecht, dass es eine ganze Industrie zu Fall brachte. Nur ein Bruchteil der produzierten Exemplare wurde damals verkauft. Darum wurden Hunderte Kassetten in den 1980er-Jahren in Alamogordo bei New Mexico verscharrt. Lange glaubte man, dass dies nur eine Legende sei – bis im Frühling 2014 die Spiele gefunden wurden.

30 Jahre später finden die Steckmodule nun doch noch Käufer: Insgesamt 881 Stück wurden nach der Ausgrabung versteigert. Sie erzielten einen Preis von umgerechnet 103'000 Franken, was einem Rekordpreis von rund 120 Franken pro Spiel entspricht. Laut dem Auktionator fanden die Spiele Käufer in der ganzen Welt. Der Erlös fliesst nun in die Kasse der Stadt Alamogordo.

Jedoch sind nicht alle ausgegrabenen Spiele unter den Hammer gekommen. Die Stadt habe noch knapp 300 weitere gebunkert, heisst es. Auch die Filmemacher, die eine Dokumentation über die Ausgrabungen gedreht haben, bekamen 100 Games. 23 weitere Exemplare wurden an Museen geliefert.

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