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RassismusvorwurfVerhaftet wegen «Kung Fu Fighting»

In einem Pub auf der Isle of Wight sang Simon Ledger ein Lied. Daraufhin wurde er verhaftet. Der Grund: Zwei Chinesen fühlten sich durch den Hit von 1974 «Kung Fu Fighting» angegriffen.

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Einen grossen Hit landete Carl Douglas mit seinem Lied «Kung Fu Fighting». Das war 1974. Und auch fast 40 Jahre nach dem grossen Erfolg wird der Song gerne gecovert.

So auch vom Sänger Simon Ledger, der das Lied in einer Strand-Bar auf der britischen Isle of Wight zum Besten gab. Doch die Performance gefiel nicht allen.

Denn laut dem «Telegraph» haben zwei Chinesen, die am Strand-Pub vorbeigingen und den Song hörten, den Sänger wegen Rassismus angezeigt.

Festgenommen beim Chinesen

Gegenüber der Presse liess Ledger verlauten, dass er während dem Singen einen Chinesen und dessen Mutter sah, wie sie zu ihm gestikulierten. Der Mann habe ausserdem Fotos mit seinem Handy von ihm gemacht.

Kurz darauf wurde Ledger - in einem chinesischen Restaurant - festgenommen. Doch nur für kurze Zeit. Nach eingehender Befragung war er wieder auf freiem Fuss. Ob «Kung Fu Fighting» künftig noch in seinem Repertoire sein wird, hat Ledger noch nicht bekannt gegeben.

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