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Neue TV-ShowVerheiratet auf den ersten Blick

Blind-Dates kennt jeder. Aber das erste Date vor dem Traualtar abzuhalten, ist doch eher unkonventionell. Aber genau das gibt es bald als TV-Show - inklusive Erfolgsstory.

von
Katinka Templeton

Die Scheidungsrate steigt und die Singles werden immer zahlreicher. Darum greifen sechs alleinstehende Menschen zu radikalen Methoden, um mit der Liebe ihres Lebens alt werden zu können: Sie heiraten einen Fremden. Was wie eine romantische Lovestory aus Hollywood klingt, ist tatsächlich Realität.

«Married at First Sight» ist eine TV-Show, die Singles mittels Experten und Analysen des Charakters aufeinander abstimmt. Die entstandenen Paare dürfen dann zum ersten Date antanzen: vor den Traualtar. Denn bei diesem Blind-Date wird geheiratet. Legal und in der Kirche. Wer sich nach sechs Wochen immer noch nicht liebt, darf die Scheidung beantragen.

Arrangierte Liebe

Ursprünglich stammt die Idee zu «Married at first sight» aus Dänemark. Die Sendung, die aus sechs Singles drei glückliche Ehepaare machen will, findet aber auch andernorts anklang. So wurde das TV-Format bereits nach Frankreich, England, Amerika und auch nach Deutschland verkauft. Schon bald sollen die Zuschauer auf Pro Sieben Zeuge von arrangierten Hochzeiten werden und die Entwicklung der zarten Liebe der fremden Partner miterleben.

Hat so eine arrangierte Ehe überhaupt eine Chance? Anscheinend schon, denn das Pilot-Projekt aus Dänemark hat tatsächlich ein glückliches Paar hervorgebracht: Mie und Simon sind heute, fast zwei Jahre nach der Ausstrahlung der Sendung, immer noch glücklich, wie uns die Pressestelle von Pro Sieben erfreut mitteilte. Wann Married at First Sight im deutschen Fernsehen über den Bildschirm flimmert, steht noch nicht fest.

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