Markus Gilli: «Verkauf in den Aargau ist eine gute Lösung»
Aktualisiert

Markus Gilli«Verkauf in den Aargau ist eine gute Lösung»

Tele Züri gehört neu einem Aargauer Medienunternehmen. Für Markus Gilli, Chef des Zürcher Regionalsenders, ist das kein Problem, sondern Grund zur Freude.

von
Marco Lüssi
Er hat nun Aargauer Chefs: Tele-Züri-Mann Markus Gilli.

Er hat nun Aargauer Chefs: Tele-Züri-Mann Markus Gilli.

Wie fühlt man sich als Zürcher, wenn man von Aargauern aufgekauft wird?

Markus Gilli: Für mich ist das ein gutes Gefühl. Denn wir arbeiten im Newsbereich bereits seit Jahren sehr gut mit dem Aargauer Sender Tele M1 zusammen.

Was haben Sie persönlich für eine Beziehung zum Aargau?

Im Kreis 5, wo unsere Studios sind, halten sich ja vor allem am Wochenende viele Aargauer auf (lacht). Und mit Pascale Bruderer, Ulrich Giezendanner oder Christine Egerszegi habe ich immer wieder Aargauer Politiker zu mir in den «SonnTalk» eingeladen. Da hatte ich ein gutes Näschen.

Müssen die Zürcher nun befürchten, dass Tele Züri künftig mehr über den Aargau und weniger über Zürich berichtet?

Nein, das wäre eine Todsünde. Unser neuer Besitzer Peter Wanner will, dass wir regional bleiben. Arbeitsgruppen werden nun aber prüfen, wo Tele Züri, Tele Bärn und Tele M1 zusammenarbeiten können. Vielleicht ist so auch mal eine grössere Kiste möglich, etwa im Unterhaltungsbereich.

Wie hat Ihr Team die Nachricht vom Verkauf aufgenommen?

Die Zeit, in der unklar war, an wen Tamedia Tele Züri verkaufen wird, war sehr schwierig für uns. Da jagten sich falsche Gerüchte und Räubergeschichten. Deshalb herrscht jetzt nicht nur bei mir, sondern auch bei allen Mitarbeitern grosse Erleichterung. Wir haben jetzt eine gute Lösung, die das Erfolgsmodell Tele Züri weiter stärken wird.

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