Verkehrshaus-Team will Weltrekord brechen
Aktualisiert

Verkehrshaus-Team will Weltrekord brechen

Am Red-Bull-Flugtag will
ein Team vom Verkehrshaus Luzern Geschichte schreiben. Mit ihrem selbst gebastelten Flugzeug wollen sie einen Weltrekord aufstellen.

von
Marcel Habegger
Am Bauen: Beat Stalder, Henry Wydler, Damian Amstutz, Kurt Wyrsch, Daniel Geissmann.

Am Bauen: Beat Stalder, Henry Wydler, Damian Amstutz, Kurt Wyrsch, Daniel Geissmann.

Ein Flugwettbewerb vor der Haustür, ohne daran teilzunehmen – das geht gar nicht: Dies sagten sich sieben Mitarbeiter vom Verkehrshaus Luzern und machten sich an die Arbeit. Dabei steckten sie sich hohe Ziele: «Wir wollen den Red-Bull-Flugtag-Weltrekord von 63 Metern aus Minneapolis vom letzten Jahr knacken», sagt Teammitglied Daniel Geissmann. Gelingen soll dies mit einem gerade mal 30 Kilogramm schweren Vierdecker-Flugzeug, dem Nachbau eines historischen Modells von Ende des 19. Jahrhunderts von Octave Chanute.

Seit Mitte Juli ist das zusammengewürfelte Team aus verschiedenen Abteilungen des Verkehrshauses mit dem Flugzeugbau beschäftigt. Rund 800 Stunden ihrer Freizeit werden die sechs Männer und eine Frau bis zum Start dafür eingesetzt haben. Damit Pilotin Andrea Herzog das Flugzeug am 3. September möglichst lange über Wasser halten kann, wird sie eigens von einem Piloten aus dem Betrieb geschult.

Dass der Vierdecker bereits nach wenigen Metern im Wasser landen könnte, würde das Team sportlich nehmen. «Die Vorbereitung alleine war bis jetzt bereits schon ein tolles Erlebnis», sagt Geissmann und fügt schmunzelnd hinzu: «Vielleicht schaffen wir ja die zwei Kilometer bis ans andere Ufer, dann bleibt es trocken.»

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