Bagdad: Verkehrspolizei im Visier Aufständischer
Aktualisiert

BagdadVerkehrspolizei im Visier Aufständischer

Verkehrspolizisten in Bagdad sind in der vergangenen Woche ins Visier Aufständischer geraten. Zehn muusten mit ihren Leben bezahlen.

Iraker Verkehrspolizisten müssen sich stärker bewaffnen.

Iraker Verkehrspolizisten müssen sich stärker bewaffnen.

Mindestens zehn Verkehrspolizisten wurden in der irakischen Hauptstadt aus fahrenden Autos heraus erschossen, nach Angaben von Sicherheitsbehörden setzten die Angreifer Pistolen mit Schalldämpfern ein.

Nun fordern die meist unbewaffneten Verkehrspolizisten Sturmgewehre und den Personenschutz durch schwer bewaffnete Polizisten und Soldaten. Von ihren Vorgesetzten wird die Forderung unterstützt: «Ja, sie haben nur Pistolen und deshalb geben wir ihnen schwerere Schusswaffen», sagt der Chefsprecher der Verkehrspolizei, Brigadegeneral Nidschim Abed Dschaber.

Die andauernde Gewalt im Irak wirft einen Schatten über der von den US-Streitkräften in weniger als einem Monat geplanten Beendigung ihres Kampfeinsatzes im Irak. Die US-Truppenpräsenz soll danach auf 50.000 Soldaten verringert werden, bis Ende kommenden Jahres soll der Rückzug abgeschlossen sein.

Sicherheitskreise sehen in den Anschlägen auf Verkehrspolizisten einen Versuch der Aufständischen, Chaos in der Hauptstadt und ihren verstopften Strassen zu mehren - und die Regierung schlecht aussehen zu lassen, die sich einer verbesserten Sicherheitslage rühmt. (dapd)

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