Aktualisiert 06.06.2005 10:08

Verletzte bei Erdbeben in der Türkei

Bei einem Erdbeben im Südosten der Türkei sind mindestens 37 Menschen verletzt worden. Das Epizentrum lag in der Stadt Karliova in der Provinz Bingöl. Panik brach aus.

Mehrere Gebäude wurden nach Behördenangaben bei dem Erdstoss der Stärke 5,7 auf der Richterskala beschädigt.

Die Stadt war erst im März von zahlreichen Beben bis zu einer Stärke von 5,9 erschüttert worden. Laut dem Provinzgouverneur stürzten bei dem Erdstoss zahlreiche Gebäude ein, die bereits beim Beben im März beschädigt worden waren.

In Karliova brach Panik aus. Nach offiziellen Angaben wurden inzwischen Rettungskräfte und Lastwagen mit Zelten und Decken in das betroffene Gebiet entsandt. Vor zwei Jahren starben bei einem Erdbeben in der Provinz Bingöl 176 Menschen, darunter Schüler eines Internats, die in ihrem Schlafsaal verschüttet wurden.

Die Türkei liegt in einer seismisch sehr aktiven Region am Zusammenstoss mehrerer Kontinentalplatten. Schwere Erdbeben sind deshalb keine Seltenheit. Erst am Sonntag war der Südosten des Landes von einem Erstoss erschüttert worden.

(sda)

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