Autos und Züge blockiert - Verletzte und Vermisste nach heftigen Unwettern in Südfrankreich
Publiziert

Autos und Züge blockiertVerletzte und Vermisste nach heftigen Unwettern in Südfrankreich

Zwischen Nîmes und Montpellier ging am Dienstag nichts mehr, nachdem die überflutete Autobahn und auch die Bahnstrecke nach wolkenbruchartigem Regen gesperrt werden mussten.

1 / 4
Nach den heftigen Unwettern herrscht Chaos auf den Autobahnen in Südfrankreich. (14. September 2021)

Nach den heftigen Unwettern herrscht Chaos auf den Autobahnen in Südfrankreich. (14. September 2021)

AFP/Sylvain Thomas
Die auf Abschnitten überflutete Autobahn zwischen Nîmes und Montpellier wurde zeitweise gesperrt.

Die auf Abschnitten überflutete Autobahn zwischen Nîmes und Montpellier wurde zeitweise gesperrt.

AFP/Sylvain Thomas
Auch für Mittwoch werden weitere heftige Regenfälle erwartet. 

Auch für Mittwoch werden weitere heftige Regenfälle erwartet.

AFP/Sylvain Thomas

Darum gehts

  • Nach heftigen Unwettern wurden in Südfrankreich Autobahnen und Bahnstrecken gesperrt.

  • Ein Mensch wurde durch einen Blitz getroffen, zwei weitere wurden zunächst vermisst.

  • Für Mittwoch wird mit weiteren Regenfällen gerechnet.

Unwetter mit wolkenbruchartigem Regen haben in Südfrankreich am Dienstag Autobahnen und Bahnstrecken blockiert. Ein Mensch wurde im Departement Gard am Abend weiter vermisst und ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt, teilte die Präfektur in Nîmes mit. Zunächst wurden zwei Menschen vermisst.

Die auf Abschnitten überflutete Autobahn zwischen Nîmes und Montpellier wurde zeitweise gesperrt, Tausende Autofahrer sassen fest. Auch der Bahnverkehr zwischen beiden Städten wurde unterbrochen. Wie der Bahnbetreiber SNCF mitteilte, blockierte abgerutschtes Geröll die Gleise, andere Abschnitte standen komplett unter Wasser. Eine Wiederinbetriebnahme sei teils erst am Wochenende möglich.

Auch am Mittwoch wurden weitere heftige Niederschläge erwartet, es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange ausgesprochen. Alle Schulen im Departement sollten am Mittwoch geschlossen bleiben. Unterdessen traf Innenminister Gérald Darmanin am Abend in der betroffenen Region ein. «Ich sichere den Bewohnern, die von dem Unwetter betroffen sind, alle meine Unterstützung zu und rufe in den nächsten Tagen zu grösster Vorsicht auf.» 900 Feuerwehrleute und Zivilschutzhelfer seien in der Region zu 450 Einsätzen ausgerückt.

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(DPA/chk)

Deine Meinung