Aktualisiert 26.02.2014 09:28

Juhuu, verloren!Verlierer haben mehr Erfolg

Dschungel-Larissa läuft Porno-Melanie den Rang ab. Baschi macht Kasse, während Carmen Fenk von «MusicStar» keiner mehr kennt. Siegen heisst nicht automatisch erfolgreich sein.

von
lme

Am 1. Februar setzte sich Melanie Müller (25) stolz die Dschungelkrone auf und liess sich feiern. Nach dem Sieg munkelte man von massiv gestiegenen Gagen für ihre Auftritte, Porno-Meli sei nah daran, Millionärin zu werden. Die Zweitplatzierte, die Österreicherin Larissa Marolt (21), ging zwar in der Show leer aus, traurig war sie deswegen aber nie – aus gutem Grund. Auch wenn Larissas Gagen momentan nicht so opulent ausfallen wie die von Melanie Müller, stehen ihre Chancen für den langfristigen Erfolg massiv besser als die der Blondine aus dem Osten Deutschlands.

2014 kommen zwei Filme aus Österreich mit Larissa in die Kinos: Der Tanzfilm «Rise Up! And Dance» und der Horrorstreifen «Hopped Up – Friedliche Droge». Ende März wird sie bei «Let's Dance» auf RTL das Tanzbein schwingen, ausserdem ist sie für eine eigene Realityshow im Gespräch.

Dieses Beispiel aus dem Dschungel zeigt, dass ein Sieg nicht automatisch Erfolg bedeutet. So gewann Carmen Fenk 2003 die Schweizer Castingshow «MusicStar». Heute moderiert die 36-Jährige beim evangelischen Radio Lifechannel. «Weil Gott mich hier wollte», wie sie selbst sagt. In der gleichen Staffel sang auch ein gewisser Sebastian Bürgin, besser bekannt als Baschi. Er wurde damals lediglich Sechster, trotzdem füllt er auch heute, elf Jahre später, mit seiner Musik noch grössere Hallen.

Ein Sieger muss also nicht zwangsläufig mit Erfolg gesegnet sein. In unserer Bildstrecke sehen Sie weitere Beispiele von gescheiterten Siegern und erfolgreichen Verlierern.

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