Schweizer Märkte: Verluste nach schwachem Freitag
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Schweizer MärkteVerluste nach schwachem Freitag

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit sehr deutlichen Verlusten aus der Sitzung gegangen, auf die Woche gesehen konnte indes immerhin ein knappes Plus gerettet werden.

Schon im Vorfeld des mit Hochspannung erwarteten und enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichtes herrschte Nervosität, was zu einem bereits sehr schwachen Abschneiden der Aktien bis am Mittag führte. Belastet war die Stimmung aber auch von wieder stärker gewordenen Sorgen um einen möglichen Zahlungsausfall Griechenlands.

Der SMI büsste 3,11 Prozent auf 5359,67 Punkte ein. Im Wochenvergleich ergab sich dennoch ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) verlor 3,71 Prozent auf 802,65 Punkte und der breite Gesamtmarkt (SPI) 2,99 Prozent auf 4'889,19 Punkte.

Am Devisenmarkt setzte der Franken am Freitag seinen neu aufgenommenen Höhenflug fort. Der Euro fiel im Tagesverlauf von rund 1,1350 Fr. auf ein vorübergehendes Tagestief knapp unter 1,10 Fr. und erholte sich bis Börsenschluss wieder auf rund 1,1150 Franken.

Die Bewegung des Dollars verlief ähnlich, kostete dieser am Morgen noch 0,7950 Fr. war es am Abend rund ein Rappen weniger. Das Tagestief lag knapp über 77 Rappen.

Abgaben auf breiter Front

Von den Bluechips am hiesigen Aktienmarkt gaben Adecco (-6,5 Prozent), Clariant (-6,3) und Weatherford (-6,2) am meisten nach. Sehr deutlich, mit Verlusten von je rund 5,5 Prozent, waren auch die Abgaben in Richemont, CS, UBS und ZFS. F

ür die international tätigen Versicherungen bahnt sich kurz nach «Irene» mit «Katia» bereits das nächste Sturmtief mit möglichen Schäden in den USA an. So fielen auch Swiss Re um 5,4 Prozent deutlich zurück.

Über 5 Prozent büssten zudem Swiss Life, Julius Bär und Transocean ein, um gut 4 Prozent verbilligten sich etwa Swatch, Holcim oder ABB. Nobel Biocare gaben um 3,5 Prozent nach und landeten damit im breiten Mittelfeld. Im breiten Markt verloren Straumann 5,6 Prozent.

Die geringsten Einbussen verzeichneten die als defensiv geltenden Nestlé (-0,8 Prozent), Givaudan (-1,0) und Geberit (-1,4). Auch Lonza (-1,3 Prozent) reihten sich im Spitzenquartett ein. Bobst brachen nach den schwachen Zahlen vom Vortag erneut um gut 10 Prozent ein, ebenso Schmolz Bickenbach.

(sda)

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