Aktualisiert 27.05.2019 14:22

Behörden warnen vor Tigermücke

«Vermeiden Sie stehendes Wasser!»

Die Tigermücke drängt in die Region Basel. Jetzt geben die Behörden Tipps, wie die potentielle Trägerin von Tropenkrankheiten aufgehalten werden kann.

von
kom
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Die Tigermücke fällt durch ihre schwarz-weisse Musterung auf.

Die Tigermücke fällt durch ihre schwarz-weisse Musterung auf.

James Gathany
Die Behörden der beiden Basel warnen vor der aus Asien eingeschleppten Mücke.

Die Behörden der beiden Basel warnen vor der aus Asien eingeschleppten Mücke.

Kantonales Laboratorium BS, Amt für Umweltschutz und Energie BL
Das Merkblatt zeigt, wo die Biester gerne nisten rund um Haus und Garten.

Das Merkblatt zeigt, wo die Biester gerne nisten rund um Haus und Garten.

Kantonales Laboratorium BS, Amt für Umweltschutz und Energie BL

Sie ist klein, aggressiv und kann gefährliche Krankheiten übertragen: Die asiatische Tigermücke. Letzten Sommer wurden die Mücken zum ersten Mal in der nördlichen Schweiz beobachtet.

Nun warnen das Laboratorium Basel-Stadt und das Baselbieter Amt für Umweltschutz und Energie in einer gemeinsamen Mitteilung vor der exotischen tagaktiven Mücke.

Denn: Auch in der Region ist die Tigermücke im Anflug. In Basel wurden Ansammlungen der Tiere in der Nähe des französischen Autobahn-Zolls und dem Bahnhof SBB entdeckt. Im Baselbiet wurden bisher zum Glück nur einzelne Eier der Mücke gefunden.

Verdächtige Funde melden

Um die Ausbreitung der Blutsauger zu verlangsamen, wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, wenn möglich Brutstätten in stehendem Wasser zu verhindern und schwarz-weiss gemusterte Mücken dem Schweizerischen Tropeninstitut melden.

Die Behörden setzen in den bereits betroffenen Gebieten ein biologisches Insektizid ab, welches sie auch an Private abgeben. Es wird davon abgeraten, nach eigenem Ermessen giftige Gegenmittel einzusetzen.

Weitere Tipps zur Bekämpfung der Tigermücke finden Sie in der Bildstrecke.

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