Vermeintlicher Rauchpilz war laut Südkorea Wolke

Aktualisiert

Vermeintlicher Rauchpilz war laut Südkorea Wolke

Der vergangene Woche in Nordkorea beobachtete vermeintliche Rauchpilz war nach südkoreanische Angaben wahrscheinlich eine natürliche Wolke.

«Wir glauben, dass es keine Explosion an der Stelle gab, an der der Geheimdienst ursprünglich Hinweise auf eine Explosion vermutete», sagte der stellvertretende Vereinigungsminister Lee Bong Jo am Freitag auf einer Pressekonferenz in Seoul. Allerdings habe sich eine Detonation rund hundert Kilometer entfernt ereignet, und zwar im Bezirk Samsu.

Nordkorea hat die Explosion vom Donnerstag vergangener Woche mit der Sprengung eines Berges begründet. Diese sei im Zusammenhang mit einem Wasserkraftprojekt erfolgt. Lee sagte, Nordkorea habe Diplomaten am Donnerstag zum Ort dieser Explosion geführt. Den Diplomaten sei gesagt worden, zum fraglichen Zeitpunkt habe es zwei Detonationen gegeben.

Über die vermeintliche Rauchwolke im Grenzgebiet zu China hatte zuerst der südkoreanische Geheimdienst berichtet. Schnell machten Spekulationen die Runde, es könnte sich um einen Atomtest gehandelt haben. (dapd)

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