Vermisste Zürcherin Opfer einer Gewalttat
Aktualisiert

Vermisste Zürcherin Opfer einer Gewalttat

Bei der Ende Juni bei Hirzel (ZH) in einem Waldstück im Sihltal gefundenen Toten handelt es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um eine seit dem 22. Juli letzten Jahres vermisste Zürcherin.

Sie verschwand im Alter von 39 Jahren unter mysteriösen Umständen, wie die Zürcher Ermittlungsbehörden an einer Medienkonferenz vom Dienstag in Zürich bekannt gaben. Die Identifizierung der Leiche, die in 1,30 Metern Tiefe vergraben war, sei wegen der weit fortgeschrittenen Verwesung der Leiche sehr schwierig, hiess es. Die Frau wurde gemäss bisherigen Ermittlungsergebnissen das Opfer einer Gewalttat. Der unter Tatverdacht verhaftete 45-jährige Schweizer hat ein Teilgeständnis abgelegt. Vor wenigen Jahren war gegen den Mann wegen Gewalt gegen Prostituierte ermittelt worden. Auf seine Spur hatten umfangreiche Ermittlungen geführt, bei denen neben modernsten elektronischen Fahndungshilfen auch die bisher einzigen beiden Leichensuchhunde der Schweiz eingesetzt wurden. Zudem wurden zahlreiche Natel-Gespräche des Opfers nachträglich ausgewertet. Der Abschluss der Untersuchungen ist laut den Angaben noch nicht abzusehen. (dapd)

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