Argentinier (28) im Alpstein verschwunden – «Vermisstenfälle werden manchmal erst nach Monaten oder Jahren aufgeklärt»
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Argentinier (28) im Alpstein verschwunden«Vermisstenfälle werden manchmal erst nach Monaten oder Jahren aufgeklärt»

Der 28-jährige Argentinier wird mittlerweile seit mehr als einer Woche vermisst. Im Fall des vermissten Jorge Nicolás Cabrera sind verschiedenste Zeugenmeldungen eingegangen.

von
Marion Alder
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Durch einen Zeugenaufruf im Fall des vermissten Jorge Nicolás Cabrera sind bei der Kapo AI verschiedenste Meldungen eingegangen. 

Durch einen Zeugenaufruf im Fall des vermissten Jorge Nicolás Cabrera sind bei der Kapo AI verschiedenste Meldungen eingegangen. 

Privat
Die Meldungen werden zurzeit bearbeitet.

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Jorge Nicolás Cabrera wird mittlerweile seit mehr als einer Woche vermisst.

Jorge Nicolás Cabrera wird mittlerweile seit mehr als einer Woche vermisst.

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Darum gehts

  • Der 28-jährige Jorge Nicolás Cabrera wird seit Sonntag, 13. Februar 2022, vermisst. 

  • Es wird vermutet, dass er sich zur Zeit seines Verschwindens im Alpsteingebiet aufhielt.

  • Trotz eines Grossaufgebots blieb die Suche nach dem Argentinier bisher erfolglos.

  • Durch einen Zeugenaufruf sind bei der Kapo AI verschiedenste Meldungen eingegangen, die zurzeit bearbeitet werden.

Bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ging am 14. Februar 2022 die Meldung ein, dass Jorge Nicolás Cabrera seit Sonntagnachmittag vermisst wird. Seine Mutter, die in Buenos Aires lebt, habe kurz vor seinem Verschwinden noch Kontakt zu ihm gehabt. Er habe sie am Sonntag, gegen 16 Uhr, per Video-Call aus den Bergen angerufen und erzählt, dass er am Trekken sei. Ein Grossaufgebot an Einsatzkräften, die das Alpsteingebiet abgesucht haben, blieb erfolglos. 

Die Suche im Gelände ist nun abgeschlossen. Im Frühling, wenn der Schnee schmilzt, wird man die Suche aber wieder aufnehmen. «Im Alpsteingebiet gibt es jeden Tag irgendwo Schneerutsche und man sieht jeweils erst im Frühling, was darunter alles verschüttet wurde», sagt Roland Koster, Sprecher der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, gegenüber 20 Minuten. Die internen Ermittlungen laufen dennoch auf Hochtouren. 

Hinweise aus der Bevölkerung werden ausgewertet

Durch einen Zeugenaufruf sind bei der Kapo verschiedenste Meldungen eingegangen. «Die Hinweise aus der Bevölkerung werden zur Zeit ausgewertet. Das Meiste haben wir jedoch bereits gewusst», sagt Koster. Man gehe immer noch davon aus, dass sich der Argentinier im Alpsteingebiet aufgehalten habe. «Es hat keinen Hinweis gegeben, dass sich an dieser Situation etwas geändert hat», so Koster. Trotzdem müsse die Polizei in alle Richtungen ermitteln. 

Koster beurteilt den Fall wie folgt: «Die Chance, dass er gefunden werden kann, besteht noch immer. Dass man ihn lebend findet, wird jedoch Tag für Tag unwahrscheinlicher.» Dieser Fall sei in diesem Sinne nichts Aussergewöhnliches. «In den letzten 30 Jahren kam es immer wieder vor, dass Vermisstenfälle erst nach Monaten oder sogar Jahren geklärt werden konnten», so Koster.

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