07.09.2020 17:06

TirolVermisster Alpinist wird nach drei Tagen lebend geborgen

Ein 40-jähriger Mann wurde in Tirol am Samstag als vermisst gemeldet. Die sofort eingeleitete Suche musste wegen schlechten Wetters zunächst unterbrochen werden, bevor der Bergsteiger am Montag schliesslich gefunden wurde.

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heute.at/scl
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Das Karwendelgebirge in Österreich: Hier wurde der seit Samstag vermisste Bergsteiger gefunden. 

Das Karwendelgebirge in Österreich: Hier wurde der seit Samstag vermisste Bergsteiger gefunden.

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Der Vermisste wurde in schroffem Terrain entdeckt.

Der Vermisste wurde in schroffem Terrain entdeckt.

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Die Suche hatte am Sonntag wegen schlechten Wetters unterbrochen werden müssen – konnte am Montag aber wieder aufgenommen werden. (Archivbild)

Die Suche hatte am Sonntag wegen schlechten Wetters unterbrochen werden müssen – konnte am Montag aber wieder aufgenommen werden. (Archivbild)

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Darum gehts

  • Ein 40-jähriger Bergsteiger wurde am Samstag im Karwendelgebirge in Tirol als vermisst gemeldet.
  • Er konnte am Montagnachmittag lebend geborgen werden.
  • Die Suche hatte am Sonntag wegen schlechten Wetters unterbrochen werden müssen.

Nach mehrtägiger Suche im Tiroler Karwendelgebirge wurden die österreichischen Bergretter am Montagnachmittag fündig: Sie konnten einen seit Samstag als vermisst gemeldeten Münchner (40) lebend in dem schroffen Terrain entdecken und bergen. Sein verlorener Rucksack hatte den entscheidenden Hinweis geliefert: «Durch den blauen Rucksack des Vermissten in der Steilrinne konnten wir das Suchgebiet eingrenzen», so Alpinpolizist Markus Trenner.

Der Vermisste war am Freitag ins Tirol gefahren, um dort zwei ruhige Tage – allein und ohne Handy – in den Bergen zu verbringen. Als er sich am nächsten Abend nicht zum vereinbarten Zeitpunkt bei seiner Frau meldete, alarmierte diese wenige Stunden später die Polizei.

Bereits am frühen Sonntagmorgen starteten 30 Bergrettungs-Einsatzkräfte mit Unterstützung der Alpinpolizei samt Helikopter mit der Suche nach dem Mann. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse waren nur bedingt Suchflüge möglich. Mehrere Teams der Bergrettung stiegen auch zu Fuss auf. Die Suche musste wegen des Wetters allerdings frühzeitig abgebrochen werden. Am Montag konnte sie fortgesetzt und der Vermisste am Nachmittag schliesslich durch einen Polizei-Helikopter geborgen werden.

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