Rätsel um Jagdterrier Pablo - Vermisster Hund taucht über 300 km entfernt bei den Haltern wieder auf
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Rätsel um Jagdterrier PabloVermisster Hund taucht über 300 km entfernt bei den Haltern wieder auf

Grosse Freude, aber auch Staunen bei einem Paar aus Südfrankreich: Ihr Jagdterrier Pablo war auf einer Ferienreise in Savoyen entlaufen – und tauchte drei Tage später über 300 km entfernt zuhause wieder auf.

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Der vermisste Pablo ist ein Deutscher Jagdterrier.

Der vermisste Pablo ist ein Deutscher Jagdterrier.

Wikipedia/Pleple2000
Saint-Martin de Belleville und Bezouce bei Nîmes.

Saint-Martin de Belleville und Bezouce bei Nîmes.

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Darum gehts

  • Ein südfranzösisches Paar verlor seinen Hund auf einem Campingplatz in Savoyen.

  • Die Suche blieb ergebnislos.

  • Schliesslich tauchte der Hund nach drei Tagen am Wohnort des Paares im über 300 km entfernten Nîmes wieder auf.

Ein auf einer Ferienreise in Frankreich verlorengegangener Hund ist plötzlich in seinem über 300 Kilometer entfernten Heimatort wieder aufgetaucht. Auf der Rückfahrt von einem Italienurlaub hatten die Besitzer von Jagdterrier Pablo einen Zwischenstopp in Saint-Martin-de-Belleville in Savoyen eingelegt, wie der Sender France bleu berichtete. Vom Wohnmobil aus erkundete der zweijährige Hund die Umgebung, kehrte aber anders als üblich nicht zurück. Stundenlang warteten Frauchen und Herrchen demnach vergeblich und meldeten Pablo am nächsten Tag vor der Weiterfahrt zu Verwandten beim Bürgermeisteramt als vermisst.

Gerade mal drei Tage später dann erhielten sie von Bekannten, die daheim in Bezouce in der Nähe des südfranzösischen Nîmes ein Auge auf das Haus warfen, plötzlich das Foto eines Hundes zugeschickt. «Darauf habe ich Pablo erkannt. Ich konnte es nicht glauben, es war ein echter Glücksmoment», sagte Frauchen Catherine dem Sender. Bei dem Hund handelte es sich tatsächlich um Pablo – abgemagert, aber sehr lebendig. «Wir haben uns sofort entschlossen, nach Hause zu fahren», sagte Herrchen Roger. Anschliessend kauften sie ein GPS-Halsband, damit ihnen Pablo nicht noch einmal verloren geht.

Wie Pablo es schaffte, die weite Strecke in nur drei Tagen zurückzulegen, ist völlig unklar. Gemäss der Expertin Ariane Séveran ist es kaum möglich, dass Pablo die Strecke in dieser Zeit zu Fuss zurücklegte. Sie hat zwei mögliche Erklärungen: Entweder habe jemand versucht, den Hund zu stehlen und sei mit ihm Richtung Süden gefahren oder Pablo sei in einen Viehanhänger gestiegen: «Diese zweite Hypothese erscheint mir wahrscheinlicher, weil der Hund laut seinem Besitzer nach Schafen und Farm roch.»

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(DPA/trx)

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