Schwierige Suche – Vermisster Mann tot in seinem gesunkenen Boot geborgen
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Schwierige Suche Vermisster Mann tot in seinem gesunkenen Boot geborgen

Der Mann, der seit dem 3. Oktober im Zugersee vermisst wurde, sowie das gesunkene Boot wurden geborgen. An der schwierigen Bergung waren verschiedene Spezialisten beteiligt.

von
Daniela Gigor
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Nach langer Suche wurden das gesunkene Boot und der vermisste Bootsführer im Zugersee gefunden. 

Nach langer Suche wurden das gesunkene Boot und der vermisste Bootsführer im Zugersee gefunden.

Zuger Polizei
An der Bergung waren viele Spezialisten beteiligt. 

An der Bergung waren viele Spezialisten beteiligt.

Zuger Polizei
Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich konnten das Boot mittels Sonartechnik in einer Tiefe von rund 200 Metern auf dem Seegrund lokalisieren.

Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich konnten das Boot mittels Sonartechnik in einer Tiefe von rund 200 Metern auf dem Seegrund lokalisieren.

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Darum gehts

  • Seit dem 3. Oktober wurde im Zugersee ein Mann vermisst, nachdem sein Boot gesunken war.

  • Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurde der Mann nach einer schwierigen Suche in seinem gesunkenen Boot gefunden und er konnte geborgen werden.

  • Auch die Bergung des Bootes war sehr schwierig und es mussten verschiedene Spezialisten zugezogen werden.

Die Suche auf dem Zugersee nach dem Mann, der seit Sonntag, den 3. Oktober vermisst wurde, ist beendet. Auch das gesunkene Boot konnte geborgen werden, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Mittwoch mitteilten. Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich konnten das Boot mittels Sonartechnik in einer Tiefe von rund 200 Metern auf dem Seegrund lokalisieren. Für die Bergung mussten Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Genf beigezogen werden, weil sie über das erforderliche Equipment und die nötige Erfahrung verfügen.

Vermisster Mann im Boot aufgefunden

Nach stundenlanger Präzisionsarbeit gelang es den Genfer Einsatzkräften, mit einem ferngesteuerten, kabelgeführten Unterwasserroboter das Seil der Bergungswinde am Boot zu befestigen und dieses langsam an die Wasseroberfläche zu bringen. Sie wurden dabei von Mitarbeitenden der Seepolizei der Zuger Polizei unterstützt. An der Bergung waren auch Taucher der Kantonspolizei Schwyz beteiligt. Sie konnten den vermissten 77-jährigen Bootsführer aus dem Schiff bergen und den Spezialisten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) übergeben.

Schwierige Suche nach vermisstem Bootsführer und seinem Boot

An der Bootsbergung beteiligt waren weiter auch Mitarbeitende vom Amt für Wald und Wild mit einer schwimmenden Plattform und der Wasserwerke Zug mit einer Seilwinde. Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug stellten während der Bergung mit einer Ölsperre sicher, dass austretendes Öl und Benzin aufgefangen werden konnte, um eine Gewässerverschmutzung zu verhindern. Zudem pumpten sie das Wasser aus dem Boot ab, um dieses bergen zu können. Für den Abtransport hievte ein Kran einer privaten Baufirma das Boot auf einen Bootstrailer. Die Lokalisierung und die Bergung des vermissten Bootsführers und des Bootes stellten die Spezialisten der beteiligten Seepolizei aus den Kantonen Genf, Zürich und Zug sowie die Taucher der Kantonspolizei Schwyz vor eine sehr grosse Herausforderung. Die Ursache für den Untergang des Boots ist nach wie vor nicht bekannt und Gegenstand der laufenden Abklärungen durch die Staatsanwaltschaft.

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