Prickelnd – auch für Hacker: Vernetzte Sextoys werden zum Sicherheitsrisiko
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Prickelnd – auch für HackerVernetzte Sextoys werden zum Sicherheitsrisiko

Sexspielzeug, das mit dem Internet verbunden ist, kann leicht gehackt werden. Zu diesem Schluss kommen britische Forscher.

von
tob
Ein britischer IT-Experte kritisiert die unzureichende Sicherheit von vernetzten Sextoys. (Bild: Lovense)

Ein britischer IT-Experte kritisiert die unzureichende Sicherheit von vernetzten Sextoys. (Bild: Lovense)

Virtueller Sex über Kontinente hinweg: «Vernetzter, über grössere Distanzen und noch vielseitigere Anwendungsmöglichkeiten – das ist die Zukunft», sagt Michael Schneider, Geschäftsführer von Lovershop.ch im letzten Jahr zu 20 Minuten. Dass virtueller Sex durchaus prickelnd sein kann, zeigte jüngst auch dieses Video.

Doch bergen die vernetzten Gadgets auch Gefahren, wie nun IT-Experten der Firma Pen Test Partners herausgefunden haben. Die Firma hat Sextoys getestet, die mit dem Internet verbunden sind und sich zudem via App steuern lassen. Doch was wäre, wenn am anderen Ende nicht der Partner, sondern ein Fremder das Ruder übernommen hätte? Die Gadgets seien schlecht gesichert und der gekoppelte Service unzureichend verschlüsselt, kritisiert Sicherheitsforscher Ken Munro gegenüber Forbes.com das Spielzeug der Firma Lovense.

Der betroffene Hersteller will nun reagieren: Man wolle die Sicherheit erhöhen und eine bessere Verschlüsselung beim Login einsetzen, sagt ein Sprecher der Firma gegenüber Forbes. Bei einem Angriff würde ein Hacker aber keine Daten zu sehen bekommen, da diese nicht auf dem Server gespeichert seien, heisst es in der Stellungnahme weiter.

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